Abnehmen und gesund leben mit den richtigen Getränken

Immer wieder begegnen mir Menschen, die gerne schlank sein möchten und schon einiges versucht haben um abzunehmen. Sie achten auf Ihre Ernährung, essen Vollwertprodukte, Gemüse und Obst, verzehren wenig Fleisch und manch einer von ihnen treibt dazu auch Sport.

Doch der Erfolg beim Abnehmen bleibt fern.

Ratlos kommen sie zu mir. Im Gespräch versuche ich herauszufinden, woran es liegen kann. Und tatsächlich finde ich immer Gründe, warum es mit dem Abnehmen nicht klappt.

Eine sehr wichtige Frage, die ich in den Gesprächen immer stelle, ist die Frage nach der Getränkebillanz. „Wie viel trinkst du täglich? Welche Getränke trinkst du?“

Die Antworten sind jedes Mal aufs Neue spannend, vielseitig und interessant. Darum habe ich mich entschieden, einen Artikel zu schreiben, der sich nur mit der Getränkesituation befasst.

Eine Antwort, die ich sehr oft zu hören bekomme, lautet folgendermaßen: „Wasser? Das schmeckt mir nicht.“ Darum greifen viele Menschen zu Säften, Softdrinks, Eistee, Energydrinks, gesüßten Tees oder Kaffee.

Ihnen ist nicht bewusst, wie viel Zucker in den Getränken steckt!

Soft- und Energydrinks machen dick und krank.

Ein Glas Cola, 0,33 Liter, enthält 12 (!) Stück Würfelzucker. In einem 0,33 Liter Glas Fanta stecken sogar 13 Stück Würfelzucker.

Ebenfalls sehr zuckerhaltig sind Energydrinks. In einer 0,25 Liter-Dose sind 10 Stück Würfelzucker enthalten.

Auf die weiteren Inhaltsstoffe von Cola und Energydrinks und ihre Auswirkung auf die Gesundheit komme ich weiter unten nochmals drauf zu sprechen.

Doch erst einmal weiter zu dem Zuckergehalt in verschiedenen Getränken.

Warum spielt der Zuckeranteil in Getränken eine Rolle?

Zucker ist Dickmacher Nummer 1. Durch übermäßige Zufuhr von Zucker in den Körper werden sehr viele Kalorien zugeführt – zusätzlich zu den Kalorien, die man über die Ernährung aufnimmt.

Ein kleiner Exkurs:

Theoretisch ist Abnehmen ganz einfach: Es gibt den Grundumsatz, das ist der Verbrauch an Kilokalorien, welche der Körper zur Lebenserhaltung benötigt, also im Schlaf für die Funktion des Stoffwechsels, für den Herzschlag, die Atmung und die Reparatur im Körper (Zum Beispiel: Den Muskelkater nach dem Sport wieder heilen, indem die Muskelfasern erneuert werden). Und dann gibt es noch den Gesamtenergieumsatz, das ist die Menge an Kilokalorien, die verbraucht werden, wenn der Mensch in Bewegung ist.

Um sein Gewicht zu halten, müssen die Kilokalorien, die dem Körper durch Essen und Trinken zugeführt werden in der gleichen Anzahl sein, wie die Kilokalorien, die der Körper am Tag und in der Nacht benötigt. Je mehr der Mensch in Bewegung ist und je mehr Muskeln er hat, umso größer ist diese Anzahl. Lies hierzu auch „Muskeln: Fettkiller Nummer 1“.

Möchte man abnehmen, müssen die Kilokalorien, die man dem Körper zuführt unter dem Gesamtenergieumsatz liegen.

Zurück zur Getränkesituation:

Achtet man auf seine Ernährung, trinkt aber zucker- und damit kalorienhaltige Getränke, kommt man schnell in einen Kalorienüberschuss und lagert als Folge dessen Fett in seine Körperfettdepots ein.

Zucker ist Nährstoff Nummer 1 für Krebszellen. Ein zuviel davon steigert das Risiko, an Krebs zu erkranken.

Energydrinks – Wachmacher Nummer 1 oder pures Gift?

Wer kennt sie nicht, die süßen, nach Gummibärchen schmeckenden Getränke, die meist in Dosen abgefüllt sind und einen innerhalb weniger Sekunden wach machen und „Flügel verleihen“? Wach wird man von Energydrinks – das ist sicher. Dafür sorgt der hohe Anteil von Koffein, welcher in den Drinks enthalten ist.

Jede Menge Zucker also, jede Menge Koffein und einige Stoffe, von denen die wenigsten wissen, was es mit ihnen auf sich hat.

Das Zusammenspiel von Zucker und Koffein bringt das Herz dazu, schneller zu schlagen, das Herz- Kreislauf-System kommt so richtig in Schwung. Besonders bei älteren Menschen und Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen gibt es durch den Verzehr solcher Getränke ein erhöhtes Risiko von gesundheitlichen Problemen, die bis hin zum Tod führen können.

Studien haben belegt, dass auch wenn Energydrinks wach machen, sie nicht zu einer Leistungssteigerung führen. Im Gegenteil, fällt die wach machende Wirkung nach kurzer Zeit ab, folgen Gereiztheit und Lust, fast schon Gier auf ein weiteres Getränk dieser Art.

Mein Fazit: Finger weg von Energydrinks!

Softdrinks: Sind sie besser als Energydrinks?

Auch in Softdrinks ist sehr viel Zucker enthalten, neben Zucker enthälz beispielsweiße Cola Farbstoffe, Phosphorsäure, Koffein und Aroma.

Auch hier entsteht die wach machende Wirkung durch das Zusammenspiel von Zucker und Koffein, ähnlich wie bei den Energydrinks.

Das passiert innerhalb 60 Minuten nach dem Verzehr eines Glases Cola mit deinem Körper:

Bereits in den ersten Minuten richtet Cola Schaden in deinem Mund an: Die Säure greift die Mundflora und den Zahnschmelz an. Die Mundflora, welche von Bakterien besiedelt ist, wird zerstört, die wichtigen Bakterien sterben, während ungesunde Bakterien sich verbreiten. Der Zahnschmelz wird angegriffen und weicht auf.

Bereits 20 Minuten nach dem Verzehr von einem Glas Cola erreicht der Blutzuckerspiegel sein Maximum. Die Bauchspeicheldrüse ist geschockt und schüttet so viel Insulin aus, wie nur möglich.

40 Minuten später: Die Pupillen weitern sich. Der Körper hat nun die vollständige Koffeinmenge absorbiert und befindet sich in einem sog. koffeinbedinngten Stresszustand. Die Leben bekommt von den Stresshormonen das Signal, Zucker auszustoßen, um Kampf oder Flucht bewältigen zu können. Da der normale Cola-Konsument sich sehr wahrscheinlich gerade nicht in einer Flucht- oder Kampfsituation befindet, gibt es keine Möglichkeit, den Zucker durch Aktivität zu verbrennen. In Folge dessen muss die Bauchspeicheldrüse erneut eine hohe Menge Insulin ausschütten, um den Blutzuckerspiegel zu regeln.

Regelmäßige hohe Schwankungen des Blutzuckers führen auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen. sie fördern Entzündungsprozesse im Körper, „Zivilisationskrankheiten“ werden gefördert und entstehen. Diabetis, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Arthritis, Osteoporose, Allergien, Krebs sind nur ein paar der Folgen, die Cola-Trinker früher oder später versuchen können, in Griff zu bekommen.

60 Minuten später: Die Phosphorsäure hat ordentlich im Darm gewirkt, genau genommen hat sie im Dünndarm sämtliche Vitalstoffe wie Calcium, Magnesium, Zink, etc, an sich gebunden, so dass diese Stoffe nicht mehr vom Körper aufgenommen werden können. die Folge dessen: Gesundheitliche Beschwerden durch Vitalstoffmangel.

Stellt sich nun die Frage, nach den geeigneten und gesunden Getränken.

Der menschliche Körper besteht hauptsächlich aus Wasser. Im Schnitt kann man sagen, dass das prozentuale Gesamtkörperwasser bei Männern ca. 60%, bei Frauen ca. 55% beträgt.

Warum soll man seinem Körper nicht das geben, woraus er besteht und was er zum Wachsen, Reparieren und fit werden / bleiben benötigt? Nämlich Wasser?

Ach ja, das schmeckt ja nicht….

An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass auch Wasser in der heutigen Zeit leider nicht gleich Wasser ist. Wasser in Plastikflaschen zum Beispiel ist sehr starkt mit weiblichen Hormonen belastet. Der Grund: Die Weichmacher, die im PET der Flasche sind, gehen mit der Zeit ins Wasser über und wirken im Körper wie weibliche Hormone. Nicht zuletzt auch das ist mit ein Grund, warum viele Pärchen in der heutigen Zeit kinderlos bleiben.

Wasser aus der Glasflasche ist zumindest umweltverträglich zu vertreten. Ob es wirklich rein und sauber ist, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

Ebenso unterscheidet sich die Qualität des Leitungswassers von Region zu Region. Fakt ist: Besonders in Gebieten, in denen konventionelle Landwirtschaft betrieben wird, sind die Nitratwerte im Leitungswasser sehr hoch, was bei Säuglingen mitunter bis zum Tod führen kann.

Ich persönlich empfehle jedem Haushalt eine professionelle Wasserfilteranlage, eine sog. Umkehrosmoseanlage, die das Wasser so reinigt, dass es tatsächlich so rein ist, als würde es direkt aus der Quelle kommen.

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Meine persönliche Erfahrung ist es, dass dieses Wasser sehr angenehm und neutral schmeckt und man völlig problemlos mehrere Liter täglich (die Mindestmenge sollten bei gesunden Mensche 2 Liter betragen) trinken kann.

Darf es etwas Geschmack sein?

Selbstverständlich. Auch hier gibt es Möglichkeiten, sein Wasser auf gesunde Art und Weiße mit Geschmack zu versetzen Hier meine 5 Geschmack-Tipps für dich:

1. Sieht gut aus und schmeckt gut: Fülle in eine hübsche Glas-Karaffe einen Liter Wasser ab. Gib 2 bis 3 Scheiben einer gut gewaschenen Bio-Zitrone hinein. Nach einiger Zeit schmeckt dein Wasser angenehm nach Zitrone. Zudem gibst du deinem Körper gleich eine kleine Extraportion Vitamin C.

2. Sieht ebenfalls gut aus und schmekt auch gut: Fülle in eine hübsche Glas-Karaffe einen Liter Wasser ab. Gib nun 2 Zweige Minze hinein. Selbstverständlich gut gewaschen und in Bio-Qualität. Dein Wasser wird nun einen angenehmen minzigen Geschmack annehmen.

3. Fruchtig, angenehm und lecker sind Säfte. Wenn es etwas Saft sein darf, achte auch hier auf die Qualität des Saftes. Ein Fruchtdirektsaft mit Früchten aus Bio-Anbau ist die beste Wahl. Doch pur getrunken ist er wiederum sehr kalorienreich. Meine Empfehlung an sich: Gib ein klein wenig Saft in dein Glas und fülle es mit Wasser auf. Dein Wasser schmeckt dann noch immer köstlich nach Saft, aber enthält nur wenige kalorien.

4. Tee: Besonders in der kalten Jahreszeit ein beliebtes Getränk. Ungesüßt, frisch aufgebrüht und aus qualitaitiv hochwertigem Anbau darf Tee gerne genossen werden. Grüner Tee kurbelt übrigens den Stoffwechsel an und unterstütz somit beim Abnehmen.

5. Ingerwasser: Ingwer ist in Indien eine anerkannte Heilpflanze. Die Ingerwurzel hat viele positive Eigentschaften, die den Körper fit und gesund halten. Für die Zubereitung des Ingwerwassers einfach ein Stück einer Ingwerwurzel in Würfel schneiden, in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser überbrühen. Nach ca. 10 Minuten kann er getrunken werden.

Welche Getränke wirst du in Zukunft trinken? 🙂

2018-01-26T17:21:25+01:001. März 2016|Allgemein, Ernährung|1 Comment

One Comment

  1. Insa Seese 15. Februar 2017 at 8:44

    Seit gut 6 Monaten verzichte ich auf Cola. Ab und an gönne ich mir mal am Wochenende ein Ginger Ale aber das war´s auch schon. Ich hätte nie gedacht, das mir der Verzicht anfangs Probleme bereiten sollte. Aber ich hatte Entzugserscheinungen vom Zucker. Ich habe langsam Gewicht verloren und bin bei fast 7 kg weniger. Cola schmeckt mir nicht mehr und versuche immer Bewusster zu trinken.

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