Krank durch Vitamin-D-Mangel? Das muss nicht sein!

Es ist März. Der Frühling steht in den Startlöchern. Endlich Sonne. Wärmere Temperaturen. Frühblüher. Tränende Augen, laufende Nasen. Es ist Heuschnupfenzeit.

Den Frühling genießen können heutzutage nur noch wenige Menschen.

Und dann kommt der Sommer. Es ist zu warm. Und manchmal regnet es und der Himmel ist grau. Und wenn der Himmel blau ist, bekommen die Menschen einen Sonnenbrand. Oder sie meiden die Sonne aus Angst vor Hautkrebs. Oder sie haben eine Sonnenallergie: Der Körper reagiert über, weil er mit Sonne nichts anzufangen weiß.

So geht es. Jahr für Jahr. Gegen die Allergien helfen chemische Keulen vom Arzt und Apotheker. Und irgendwann wird man älter. Und kränker. Osteoporose, Krebs, chronische Erkrankungen. Die Arztbesuche häufen sich. Die Symptome werden versucht zu behandeln.

Aber nach der Ursache forscht keiner.

Was könnte eine Ursache für all diese Leiden sein? Das Vitamin D?

Über Vitamin D wird momentan viel in den Medien berichtet. Leider eher negativ: Man könne es leicht überdosieren und dann führt es zu Nierenschäden. Doch stimmt das?

Ich sage: Nein!

Warum bin ich mir da so sicher? Weil ich selbst meine Allergien mittels einer hochdosierten Vitamin-D-Kur weg bekommen habe!

Deshalb liegt mir das Thema am Herzen und nachdem ich mich sehr ausführlich mit Vitamin D befasst habe und immer wieder befasse, möchte ich mein Wissen und meine Erfahrungen hier mit euch teilen!

Meine Buchempfehlung für alle, die mehr wissen wollen:

„Gesund in sieben Tagen“ von Dr. med. Raimund von Helden ist ein Buch, welches sich sehr ausführlich mit dem Thema Vitamin D befasst. Der Arzt schreibt über seine Erfahrungen mit Vitamin D bei seinen Patienten und beruft sich auf wissenschaftliche Studien.

Wissenswertes über Vitamin D:

(mehr …)

10 Expertentipps, die dir dabei helfen, deinen inneren Schweinehund vom Sofa zu schupsen

Träumst du noch oder bewegst du dich schon?

 

Gehörst du zu den Menschen, die davon träumen, körperlich fit und leistungsfähig zu sein? Was für ein schöner Traum, da stimme ich dir voll zu. Doch muss ein Traum nicht immer ein Traum bleiben. Meistens ist es nur der innere Schweinehund, der einen daran hindert, seinen Traum zu leben und endlich den Weg zu gehen, der ans Ziel führen kann.

Deshalb möchte ich dir heute 10 wertvolle Tipps geben, wie du dein Ziel erreichen kannst, ohne dass dein Schweinehund sich dir in den Weg legt.

1. Es sind 3 Buchstaben, die dich vom Erfolg trennen:

T – U – N!

(mehr …)

Frühjahrsputz fürs Bike

Der Frühling ist da, die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf, die Bäume stehen in voller Blüte und auch die Temperaturen sind im zweistelligen Bereich und laden ein für Outdooraktivitäten. Viele Menschen erinnern sich wieder an ihr Fahrrad, welches den ganzen Winter über im Schuppen oder der Garage auf sein Comeback wartete. Doch kann man jetzt gleich so losfahren? Rudi Edelmann von der edelmann bike OHG klärt auch, worauf beim Frühjahrsputz des Fahrrads zu achten ist:

 

Frühjahrsputz für`s Fahrrad

Ganz gleich, ob ihr Fahrrad den Winter in der Garage verbracht hat oder ein paar Touren durch Matsch und Schnee absolviert hat: Staub und Dreck stören nicht nur die Optik, sondern tragen auch zum Verschleiß bei.Um ihr Fahrrad wieder frühlingsfit zu machen, muss es als erstes gründlich geputzt werden. Dafür sollten Sie ihr Rad von oben nach unten mit viel warmen Wasser und einen Lappen abwaschen. Auf keinen Fall sollten Sie einen Hochdruckreiniger benutzen, da der Druck von 80 bis 100 Bar Wasser in die Lager presst. Sprühen Sie den groben Schmutz lieber mit einem Gartenschlauch ab. Auch Pflegeprodukte aus dem Fachhandel wirken schmutzlösend. Abschließend das Fahrrad mit einem sauberen Lappen trocken reiben.


Schritt für Schritt: Der Frühjahrescheck.

IMG_20130921_102905 (mehr …)

So wird regelmäßiger Sport zu Deiner Gewohnheit!

Das neue Jahr hat begonnen und du hast dir den Vorsatz gemacht regelmäßig Sport zu treiben?! Dirk Rühl, der Gewohnheitsdesigner, verrät dir seine 5 Tipps, die dir dabei helfen deine Vorsätze zu verwirklichen.

Tipp 1:

Überprüfe deine 5 wichtigsten Werte, bevor du mit Sport und gesunder Ernährung beginnst.

Werte sind die unterbewussten Programme, die ständig dein Verhalten beeinflussen.

Für viele Menschen ist Pünktlichkeit ein hoher Wert. Diese Menschen werden immer ein paar Minuten früher da sein als ausgemacht.

Menschen, bei denen Pünktlichkeit keinen hohen Wert hat, kommen oft zu spät.

Unter deinen 5 wichtigsten Werten sollte Gesundheit stehen. Wenn Gesundheit nicht unter den ersten 5 Werten steht, wirst du regelmäßigen Sport und gesunde Ernährung nicht zu deiner Gewohnheit machen können, da für dich andere Werte eine höhere Priorität haben.

Tipp 2:

Mach dir eine NOT-TO-DO-Liste.

Bevor du regelmäßig Sport in deinem Wochenablauf eintragen kannst, musst du etwas von deinem alten Wochenplan streichen. Viele Menschen schreiben immer mehr auf Ihre TO-DO-Liste, der Tag bekommt dadurch aber nicht mehr Stunden. Die Folgen sind dann oft, dass diese Menschen abends mit einem schlechten Gewissen vor ihrem Spiegel stehen, weil auch an diesem Tag wieder nicht all die Punkte abgearbeitet wurden, welche auf der Liste stehen.

Tipp 3:

Stelle fest, wo du heute stehst!

Damit du deinen nächsten Schritt machen kannst, musst du erst mal wissen wo du heute sportlich stehst. Gute Personaltrainer in Kassel und in anderen Städten bieten Tests an – oft sind diese sogar kostenlos.

Meine Buch-Empfehlung für dich:

Dir Rühl ist Gewohnheitsdesigner und Buchautor. In seinem Buch „Das Leben ist kein Parkplatz“ gibt er wertvolle Tipps, wie man seine alten Gewohnheiten durchbrechen kann und die neuen Vorsätzen zu guten Gewohnheiten in sein Leben integrieren kann.

Tipp 4:

Setze dir ein realistisches Ziel, wobei dir der Weg Spaß machen soll!

Stelle dir folgende Frage: „Wo will ich sportlich in 1, 5, 10, 20 Jahren stehen?“ Viele Menschen wollen in sehr kurzer Zeit sehr viel erreichen. Sie sind dann enttäuscht, wenn sie diese Ziele nicht erreichen. Ebenso viele Menschen unterschätzen was sie in 10 oder 20 Jahren erreichen können. Suche dir einen Personaltrainer, der mit dir gemeinsam auf dich zugeschnittene und realistische Ziele definiert.

Tipp 5:

Mache deine Ziele öffentlich.

Erzähle vielen Menschen von deinen Zielen, erzähle es deinem Personaltrainer oder Vitalcoach, poste es auf Facebook, schreibe deine Ziele auf ein großes Blatt Papier und hänge es an eine Wand, an der andere Menschen dieses lesen können. Somit wirst Du ständig daran erinnert, das ist die Grundlage deine Gewohnheit zu ändern.

Wenn du nicht den Mut hast dies zu tun, dann sind es vielleicht nicht deine Ziele aus deinem Herzen, schau dir dann noch mal den Tipp 1 an.

Dir viel Power und Spaß um Sport und gesunder Ernährung zu Deiner Gewohnheit werden zu lassen.

Dirk Rühl der Gewohnheitsdesigner.

10 Tipps die dir helfen, gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen

Winterzeit ist für viele Menschen gleich Erkältungszeit. Doch du musst nicht jede Erkältung mitnehmen – oder falls dich doch einmal eine Viren- oder Bakterienattacke erwischt, kannst du mit den folgenden 10 Tricks vermeiden, dass sie dich komplett aus der Bahn wirft – und so schnell wie sie kam auch wieder geht.

Meine 10 folgende Tipps helfen dir dabei, dein Immunsystem zu stärken und den Kampf gegen Viren und Bakterien auch in der kalten Jahreszeit zu gewinnen!



Du bist was du isst (mehr …)

2018-01-26T17:21:26+00:0026. Dezember 2015|Allgemein, Livestyle, Winter|0 Comments

Christinas Fitness Top Ten

1. Positiv denken:

Wer abnehmen möchte, sollte sich nicht zu sehr auf sein Ziel versteifen. Wer positiv denkt und Spaß und Freude beim Training verspürt, nimmt laut US-Wissenschaftlern doppelt so schnell ab wie Trainierende, die sich zu sehr auf ihr Ziel versteifen.

2. Zuerst Krafttraining oder zuerst Cardio?

Womit sollte eine Trainingseinheit beginnen?
Zu diesem Thema gibt es eine Studie der Uni Massachussetts / USA. Diese hat herausgefunden, dass es besser ist, mit Krafttraining ins Training zu starten und danach das Cardio-Training durchzuführen. So leeren sich zuerst die Kohlenhydrat-Speicher und danach geht es den Fettzellen an den Kragen. Dieses Vorgehen unterstützt beim Abnehmen.

3. Einfach laufen lassen…

Beim Training schwitzen? Das ist sehr gut, denn durch das Schwitzen wird der Körper gekühlt. Das hat zur Folge, dass sich die wahrgenommene Anstrengung reduziert. Wird der Schweiß während des Training immer wieder abgewischt, überhitzt der Körper und der Trainierende wird schneller müde.

4. Grüner Tee hilft beim Abnehmen

Matcha: Nicht nur Fettkiller, sondern auch top Superfood
Grüner Tee beinhaltet besonders viele gute und ausgeprägte Eigenschaften. Seine Inhaltsstoffe senken unter anderem das Appetitgefühl und fördern die Fettverbrennung. Ein wahres Superfood und Kalorienkiller schlechthin: Matcha, pulverisierter grüner Tee. Mein Geheimtipp im Kampf gegen die Pfunde.

5. Brainwalk

Kamele bewegen sich immer im Passgang vorwärts
Egal, ob beim Sport oder im Alltag, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit: Versuche deinen Weg im Passgang zurück zu legen. Der linke Arm geht nach vorne, wenn das linke Bein nach vorne geht und danach gehen gleichzeitig rechter Arm und rechtes Bein nach vorne. Das fördert die Entwicklung neuer Verknüpfungen im Gehirn und einer Studie der Uni Michigan zu Folge werden sogar bis zu 26% Kalorien mehr verbrannt.

6. Immer wieder schön: Die Dusche nach dem Training

Wer liebt sie nicht? Wer sich nach seinem Training 10 Minuten Zeit nimmt fürs Cool Down, steigert automatisch die Motivation für das nächste Training. Denn durch das hineinspüren in den eigenen Körper und durch das genießen des positiven Gefühls, etwas getan zu haben, ist positive Stimmung vorprogrammiert.

7. Dranbleiben!

Erst wenn man im Training an seine Grenzen kommt, wird ein Trainingserfolg erzielt. Doch es ist schwierig, sich gegen seinen eigenen Willen zu quälen. Egal ob beim Krafttraining oder beim Laufen: Konzentriere dich in der Ermüdungphase auf ein anderes Körperteil. Wenn du dich mental darauf fokussierst, wie du beim Laufen deine Ellbogen kraftvoll vor und zurück schiebst, scheinen die Beine nicht mehr so müde und du hältst länger durch.

8. Schnellere Ermüdung als sonst?

Wer als Ausdauersportler schneller ermüdet als er eigentlich von sich gewohnt ist, leidet vielleicht unter Magnesiummangel. Eine Untersuchung an Tennisspielern ergab, dass nach drei Matches innerhalb 48 Stunden der Magnesiumspiegel um bis zu 9% sinkt. Dagegen hilft eine vollwertige Ernährung. In Vollkornprodukten ist viel Magnesium enthalten, welches vom Körper gut aufgenommen und verwertet werden kann.

9. Fitnesstraining ist gut für’s Ich

Bereits 20 Minuten Bewegung täglich reichen aus, um das Glückshormon Serotonin auszuschütten. Dadurch verbessert sich das Körpergefühl und man fühlt sich besser. Depressionen und schlechten Stimmungen wird hiermit entgegengewirkt.

10. Starte fokussiert ins Training

Auch wenn du während des Trainings gerne Musik hörst – nimm dir vor deinem Workout kurz Zeit und stelle dich mental auf dein Training drauf ein. Bereits 10 Sekunden reichen aus, um durch diese Art der mentalen Vorbereitung die Muskeln „aufzuwecken“ und du wirst beim Training besser vorankommen und schnellere Erfolge sehen.

Gefallen dir meine Top 10? Dann teile den Link mit deinen Freunden oder schreibe in den Kommentaren, was dir besonders gut hilft, deine Ziele zu erreichen.

2017-02-25T17:31:52+00:0029. März 2015|Allgemein, Fitness, Livestyle|0 Comments

Interview: Väter in der Elternzeit – oder „The Walking Dad“

Heute möchte ich mich einem Thema widmen, das für viele noch „Neuland“ ist: Väter in Elternzeit. Danke an Torben Andresen vom Wandervideoblock, der mir für das folgende Interview Rede und Antwort stand und viel Spaß beim Lesen!

Name des Papas: Torben (Andresen)

Alter des Kindes / der Kinder: 2,6

Ab wann stand für dich fest, dass du in die Elternzeit gehen wirst?

Seit dem der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind reifte, ist uns eines klar gewesen: In unserer Einkommenssituation, in der meine Frau beruflich bedingt den Hauptanteil für das notwendige Familieneinkommen beisteuert, ist das klassische „Mama-Daheim-Modell“ für einen längeren Zeitraum kaum tragfähig. Die, noch vor der Schwangerschaft realisierte Selbstständigkeit meiner Frau trug ihr übriges dazu bei. Erst später wich der geschilderte „Familieneinkommens-Pragmatismus“ dem tieferen Wunsch, meinem Sohn längere Zeit näher sein zu dürfen und die Chance auf eine „Auszeit von der Arbeitsmühle“ wahrnehmen zu können.

Was sagt deine Frau dazu?

Da es eine jahrelang gereifte Entscheidung darstellte, welche bereits früh Bestandteil der eigenen und partnerschaftlichen Lebensplanungen war, stellte die gewählte Form der Elternzeit von Beginn an Normalität für uns dar. Ebenso wie ich keine besondere Meinung zu „Meine Frau daheim beim Sohn“ gehabt hätte, geht es meiner Frau ebenso mit mir in Elternzeit. „So ist es halt bei uns.“ Anders verhält es sich mit gegenseitiger Wertschätzung: Meine Frau hat mir immer wieder viel Wertschätzung und Respekt für mich als „Vater in Elternzeit“ entgegengebracht. Ich das selbe im Übrigen auch für ihr Opfer – als Mutter bewusst nicht viel Zeit mit dem Kind haben zu können und Vollzeit arbeiten zu müssen. Etwas, was ihr anfangs nicht leicht gefallen ist.

Welches Modell der Elternzeit hast du gewählt?

Ich bin zu Hause seid dem mein Sohn zur Welt gekommen ist und auf der Neo-Station versorgt werden musste. Ursprünglich wollte ich nur das erste Lebensjahr zu Hause bleiben, doch der Schock der Frühgeburt hat bei mir im Kopf die Prioritäten neu ordnen lassen. 3 Jahre Elternzeit fühlten sich einfach „richtiger“ an, bei einem Kind das einen schweren Start ins Leben gehabt hat. Nach gut 2 Jahren, in denen sich mein Sohn jedoch prächtig entwickelte, wurde meine Planung erneut durcheinander gewirbelt. Mir fiel zusehends zu Hause die Decke auf dem Kopf, mein Weggebrochenes Einkommen lies sich auch nicht mehr ohne weiteres kompensieren und ich mutierte zusehends zu einer Art „Väterlicher Glucke“ -kein Spaß für alle Beteiligten. So habe ich im September 2014 den beruflichen Wiedereinstieg in Teilzeit in Angriff genommen und die Elternzeit pausiert. Die verbleibenden 9 Monate habe ich für einen späteren Zeitpunkt aufgehoben. Eine gute Entscheidung…der Alltag fühlt sich seid dem wieder abwechslungsreicher an und mein Kopf freut sich über den regelmäßigen Anforderungswechsel.

Wie kam deine Entscheidung bei deinem Chef und deinen Kollegen an?

Als Logopäde, einem sozialen Berufsbild mit starkem Frauenanteil sind Überlegungen wie die meine kein sonderlich „großes Ding“. Mein Abteilungsleiter und meine KollegInnen, mit denen ich auch gleichsam freundschaftlich verbunden bin, wussten schon immer das ich „im Falle des Falles“ den Part des Daheimbleibenden einnehmen würde. Wer nun allerdings so wie ich in einer Klinik arbeitet, hat auch noch mehrere Verwaltungsebenen über sich als „nur“ den Abteilungsleiter. Auch hier muss ich sagen, das sich mein Arbeitgeber als modern und aufgeschlossen gibt. Vereinzelte „Macho-Sprüche“ muss man sicher immer aushalten können, doch in der „Sache“ ging es immer Verständnisvoll und meinen Wünschen entsprechend zu. Besonders sei hervorzuheben, das es für meinen Arbeitgeber kein Problem darstellte, als ich mich aufgrund einer schwer verlaufenden Schwangerschaft mit langem Krankenhausaufenthalt seitens meiner Frau, nicht mehr in der Lage fühlte meinem therapeutischen Alltagsgeschäft nachgehen zu können. Meine Frau brauchte mich zudem an ihrer Seite. Auch ein unkomplizierter Beginn meiner Elternzeit weit vor dem eigentlich errechneten Geburtstermin und das „Nicht-Beharren-auf-Fristen“ während der Elternzeit halte ich meinem Arbeitgeber zu Gute.

Was sagte dein Kind zu dieser Entscheidung?

Hmmm….du, der spricht sowas von undeutlich… 😉 Wenn mit der Frage aber auch gemeint ist, ob ich irgendwie bemerke, dass der „Elterliche Rollenwechsel“ eine Bedeutung für ihn zu haben scheint, dann können sowohl ich als auch meine Frau dies verneinen…es hat für ihn zu keinem Zeitpunkt anscheinend eine Rolle gespielt wer sich jetzt von uns beiden um ihn kümmert. Manche hegen die Vermutung, er sei wegen mir in den ersten Lebensabschnitten „so ruhig und ausgeglichen“ gewesen….wäre ne schöne Theorie, nur dann müsste ich es auch auf mich beziehen, das er derzeit eine extrem wilde Trotzphase durchlebt und uns das Leben bisweilen zur Hölle macht 😉 Ich bin aber schon sehr gespannt was er später mal zu der Rolle seines Vater sagen wird, wenn er mitbekommt wie es „klassisch“ bei anderen gelaufen ist. Wenn es dann überhaupt für ihn eine Rolle spielt.

Wie fühlst du dich in der Rolle des Hausmanns?

Hausmann, Hausfrau, Haustier…da gibt es bei uns nur letzteres. Jetzt mag man sich fragen „Na toll…macht das dann alles noch die Frau neben der Vollzeitarbeit?“ Nöö….wir sind schon immer äußerst chaotisch in Sachen Haushaltsführung gewesen. Wohl auch, weil wir beide diesem Punkt nicht mehr wertvolle Lebenszeit zusprechen wollen als unbedingt notwendig. Jeder hat Aufgaben im Haushalt, die er etwas weniger hasst als der andere (ich habe z.b. ein Händchen fürs Aufräumen). Seid jeher bezeichnen wir uns als „Bei-Bedarf-Haushälter“. Nicht „Schöner Wohnen“ aber dafür „Schöner Leben“.

Hast du komplett freie Entscheidung über deine Handlungen, die den Tagesablauf betreffen – besonders bei Punkten wie Einkaufen, Mittagessen, Wäsche machen und Staub saugen – oder auch nicht?

Wer einkauft hat Recht. Was der andere auf den Tisch bringt (egal wie), wird gegessen. Der Wäscheberg hat sicher mittlerweile ein eigenes Bewusstsein entwickelt und krabbelt von alleine in Waschmaschine und wenn er gut drauf ist auch in den Trockner – das „Bügeln“ haben wir ihm aber ausgetrieben. Wer staub saugt vergewissert sich, das der Schwanz des Katers nicht in Nähe des Ansaugrohres liegt. Kurzum…wer bei uns „macht“, hat Recht. Hätte ich im Vorfelde das Gefühl gehabt, über Tätigkeiten und Vorstellungen während dieser Zeit nicht völlige Handlungsbefugnis und Freiheit zu haben…ehrlich? Dann würdet ihr das jetzt hier nicht lesen können.

Wie ist deine Frau mit deiner Leistung zufrieden?

😉 Sorry…das erinnert mich so an die Arbeit, das ich darauf nur antworten kann: Als qualitätszertifiziertes Familienunternehmen ist meine Frau zu regelmäßigen Mitarbeitergesprächen mit mir verpflichtet. Bisher gab es keine Klagen, wobei meine aktuelle Leistungsbeurteilung für das Quartal noch aussteht 😉 Ironie Ende.

Pleiten, Pech und Pannen gehören dazu – auch bei Mamas läuft nicht alles rund. Was war für dich die peinlichste Panne?

Peinlich waren mir unterlaufene Fehler -und die macht man als Eltern…seien wir ehrlich…doch ständig- bisher nie. Mich bringen wenige Situationen völlig aus dem Tritt. Ein Kind das ohne Ankündigung aber erst in sein Bett, dann auf den Teppich und wild durch die Bude laufend rumkotzt…das waren Situationen in denen ich um Hilfe rufen musste.
Was Peinlichkeit anbelangt: Peinlich berührt war ich einmal, als ich in eine Krabbelgruppen-Runde voller Mütter reinplatzte, die sich gerade über ihre Ehemänner ausließ. Das war dann auch das letzte Mal, das ich Mutter-Kind-Versammlungen mit meinem Sohn heimsuchte…der Wald ist uns da lieber. Auf dem Land sind Väter in Elternzeit noch eher als „Aliens“ klassifiziert 😉

Wie fühlst du dich am Abend, besonders an solchen Tagen, an denen das Kind mal so richtig mies drauf war?

Bisher blieb zum Glück (und von Zeit zu Zeit auch an richtig miesen Tagen) immer ein bisschen Restenergie um sich ins Fitnessstudio aufzuraffen, kreativen Arbeiten im Videoschnitt nachzugehen oder -falls bei meiner Frau nach dem Arbeitstag auch noch Energie bestand- Zeit für ein gemütliches Liegen auf der Couch mit Wein, Käse und anderen Leckereien. Das geht alles nicht immer mit gleich viel Elan, aber irgendwas muss der Tag dann auch noch ohne Kind für mich bereit halten. Und von einem mies gelaunten Kind lasse ich mir nicht den Feierabend versauen…was natürlich nicht immer gelingt. Was die Energie anbelangt: Manchmal muss man sich dazu dann aber auch mal zwingen, den Hintern aufzuraffen.

Was gefällt dir an deiner Elternzeit am besten?

Die frische Luft und die Natur gemeinsam mit meinem Sohn jeden Tag erleben zu können. Und unseren Wohnort -den ich sonst nur vom Schlafen und von Wochenendeinkäufen kannte- neu kennenzulernen und mit allen Facetten wertschätzen zu lernen.

Zeit für dich – hast du in deiner Elternzeit mehr, gleich oder weniger Zeit für dich selbst, zum Beispiel für Fitness, Freunde und andere Hobbies?

Das hat sich immer ein wenig gewandelt. In den ersten Lebensmonaten unseres Sohnes gab es viele Stunden in denen mein Sohn schlief und die Nachtdienste meinen Alltag nicht beeinflussten. In dieser Zeit habe ich z.B ein neues Projekt in Angriff genommen – den Outdoor-Videokanal „Wandervideoblog“ (http://www.youtube.com/wandervideoblog)…ein YouTube-Kanal für den ich Anfangs viele Videos produzieren konnte. Auch an Haus und Garten habe ich viel machen können. Als mein Sohn größer wurde, der Mittagsschlaf schrumpfte, die Nachtschichten unterschiedlich stark bestehen blieben und meine Arbeitsstelle 3 Vormittage in der Woche in Anspruch nahm, sank natürlich auch die Zeit und Energie für sich. So sank die Frequenz produzierter Videos aktuell dann auch etwas. Gleich viel Zeit für sich zu haben ist denke ich eine rechnerische Unmöglichkeit…aber im Rahmen unserer Möglichkeiten kann ich schon von einem Optimum reden. Alles andere wäre Jammern auf allerhöchstem Niveau. Manchmal sind auch wenige Minuten für sich sehr wertvoll – nur das Wertzuschätzen…das musste ich lernen.

Würdest du beim nächsten Kind wieder in Elternzeit gehen?

Dies wäre bei uns nur eine sehr theoretische Überlegung, da wir unsere Familienplanung mit unserem Sohn abgeschlossen haben. Aber nein…noch einmal würde ich es nicht machen wollen. Dafür war die Zeit doch häufig zu einsam (als Vater in Elternzeit auf dem Land fiel es mir sehr schwer Anschluss zu finden). Und unser beider Nerven wollen das nur einmal mitmachen…

Wie lautet deine Empfehlung im Bezug auf Elternzeit für andere Papas?

Was mich überrascht hat, muss jetzt nicht jedem Mann in „Langzeit-Elternzeit“ auch blühen, aber vielleicht hilft es manchen von psychologischen Entwicklungen die man(n) evt. durchmacht nicht „kalt erwischt“ zu werden: Ich halte mich für einen sehr emanzipierten Mann und dachte nie, Probleme damit zu haben a.) für das Kind zu Hause zu bleiben und einen Umweg in der Berufslaufbahn einzubauen und b.) das meine Frau die Ernährerin der Familie ist. Was besonders eigenartig ist, da sie beruflich bedingt schon immer die Besserverdienende bei uns war). Die Zeit zu Hause kratzte schon häufig am „männlichen Stolz & Ego“, welche ich vorher nur vom Hörensagen kannte. Daher mein Tipps: Wenn euch die Gefühlsachterbahn mit auf Reisen nimmt sucht euch jemanden mit dem ihr darüber redet. Die typisch männliche Aversion über Gefühle zu reden, kann sich als Zeitbombe entpuppen. Das ist weder für euch, euer Kind und eure Partnerschaft gesund.
Und noch wichtiger:
Macht euer Ding. Versucht nicht, eine Mutter zu imitieren sondern macht euch diese Zeit zu Eigen. Fragt euch nicht „was würde meine Frau jetzt machen?“. Männer und Frauen sind verschieden…warum sollen wir es mit den Kindern dann nicht auch anders angehen? Und…geht selbstbewusst an diese Zeit heran: Ihr könnt das! Zwar anders, aber genauso wertvoll für euer Kind und eure ganze Familie. Und ja…man darf einer Mutter auch widersprechen und eine eigene Meinung zu den ganzen Dingen haben, die mit Kind und Elternzeit zu tun haben. Das macht es vielleicht für alle auch vielschichtiger und interessanter. Ich wünsche viel Spaß und gutes Durchhalten.

Bist du auch Papa in der Elternzeit? Oder eine Mama, deren Mann Kind und Kegel hütet? Dann schreibe doch in den Kommentaren deine Erfahrung!

2018-01-25T13:10:15+00:006. März 2015|Allgemein, Gastbeiträge, Livestyle|0 Comments

10 Fitnessmythen

Schon längst sind auch wir Frauen nicht mehr aus der Fitness-Branche wegzudenken. Immer mehr Frauen setzen auf einen gesunden und fitten Körper. Auch bei den Models geht der Trend weg vom Magermodel hin zum Fitnessmodel: Gesund, fit und muskulös, so wollen wir die Frauen in den Modemagazinen sehen. Sie strahlen Gesundheit und Stärke aus, das imponiert uns.

Hat eine Frau erst einmal den Entschluss gefasst ihren Körper so zu trainieren, dass er muskulös, straff und stark wird, ist sie den ersten Schritt in die richtige Richtung gegangen. Das Ziel vor Augen geht es nun um die praktische Umsetzung, das passende Training, die richtigen Übungen und die perfekte Ernährung. Doch es kursieren viele Meinungen durch die Medien, wie frau diese Ziele erreichen kann.

Ich habe mir die folgenden 10 Mythen genauer angeschaut, damit endlich Schluss ist mit pinken 1-kg Hanteln und schlechten Diäten 😛

1) Die schlanke Linie:

Muskeln werden erst sichtbar, wenn darüber kein Fett liegt. Das Sixpack ist das bekannteste Beispiel hierfür: Wenn der Körperfettgehalt zu hoch ist, können die Bauchmuskeln noch so trainiert sein, sie werden nicht zu sehen sein. Der Körperfettanteil sollte nicht über 13 – 15% liegen.

Fakt ist: Du kannst dich noch so viel bewegen, wenn die Ernährung nicht passt. Die schlanke Linie erreicht man hauptsächlich über das richtige Essen. Mehr dazu gibt es bald hier auf meinem Blog.

2) Die weiblichen Rundungen:

Eine trainierte Muskulatur formt die Körperteile so, wie du sie gerne haben möchtest. Ein trainierter Gluteus Maximus (großer Gesäßmuskel) zum Beispiel bringt den Po in eine schöne runde, feminine Form.

Viele Frauen haben Angst, sie könnten zu viel Muskelmasse aufbauen. Stimmt nicht. Diese Angst ist völlig unbegründet. Wir Frauen sind von Natur aus so gebaut, dass die genetische Grenze erreicht ist, bevor die Muskelmasse die Kleider sprengen kann.

3) Viele Wiederholungen für viele Muskeln:

Das ist Quatsch. Um Muskelaufbau zu erzielen führt kein Weg am intensiven Krafttraining dran vorbei. Es gibt verschiedene Prinzipien eines intensiven Krafttrainings. Fest steht, dass 25 Wiederholungen mit einem Minigewicht keine Straffung und keinen Muskelaufbau zur Folge haben werden. Eine Regel für intensives Krafttrainings lautet: Wähle dein Gewicht so, dass du spätestens nach 10 Wiederholungen erschöpft bist und maximal noch 2 Wiederholungen schaffst Besser sind 8 Wiederholungen. Trainiere immer bis zur absoluten Erschöpfung deines Muskels – nur so setzt du einen Trainings- und somit einen Wachstumsreiz.

4) Lokale Fettverbrennung:

Du hast an einer bestimmten Stelle deines Körpers zu viel Körperfett und möchtest dieses gezielt wegtrainieren? Die bekanntesten Stellen, die uns Frauen ärgern sind am Bauch und am Po, oder an den Oberschenkeln. Doch es bringt nichts, diesen Stellen beim Training mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Jeder Körper entscheidet selbst, an welcher Stelle er zuerst an die Fettreserven geht, und an welcher Stelle zuletzt. Das ist genetisch festgelegt, du hast keinen Einfluss darauf. Meistens gehen die hartnäckigen Problemzonen leider zuletzt weg.

5) Muskelaufbau durch Stepper und Cardio um Beine und Po zu formen

Bei Stepper, Cardio und auch beim Running setzt du keinen Reiz, der deine Muskeln gezielt zum Wachstum animiert. Die Intensität ist eindeutig zu niedrig. Auch hier gilt: Krafttraining mit maximal 8 bis 10 Wiederholungen und bis zur absoluten Erschöpfung bringt den gewünschten Erfolg. Stepper, Cardio und Co verbrennen allerdings zusätzlich noch ein paar Kalorien und eignen sich gut als WarmUp für deine Trainingseinheit.

6) Fett in Muskeln umwandeln

Noch immer glauben viele Fitnessbegeisterte und Trainierende, dass sich ihr Körperfett in Muskeln umwandeln kann. Doch das ist falsch. Fettabbau und Muskelaufbau sind beides Vorgänge im Körper, die biochemisch gesehen in keinerlei Verbindung stehen. Durch Krafttraining und eine optimale und gesunde Ernährung werden beide Vorgänge im Körper parallel nebeneinander ablaufen: Es ist notwendig, ein Kaloriendefizit herzustellen, dann wird auf der einen Seite Körperfett abgebaut, auf der anderen Seite wird durch Trainingsreize des Krafttrainings Muskeln aufgebaut. Je mehr Muskeln vorhanden sind, umso höher der Kalorienbedarf, umso leichter schwindet das Fett, siehe auch „Muskeln: Fettkiller Nummer Eins“.

7) Ausdauersport lässt die Pfunde schmelzen

Gegen Ausdauersport ist sicher nichts einzuwenden. Jedoch verbrennt eine Stunde Laufen gerade einmal so viele Kalorien, wie man nach einer kleinen Mahlzeit schnell wieder drin hat. Im Schnitt kann man sagen, dass ein 70 Kilo schwerer Läufer während 30 Minuten laufen ca. 350 kcal verbrennt. Isst er nach dem Lauf 250 g Lasagne mit Bolognesesoße hat er gleich wieder 370 kcal eingenommen. Als ergänzende Sportart ist Laufen sicher in Ordnung, dennoch geht für ein effektives Abnehmprogramm nichts um Muskelaufbau drum herum.

8) Wer stark schwitzt, hat keine Kondition

Fakt ist: Das Schwitzen sagt nichts aus über den Trainingszustand oder die Kondition des Einzelnen.
Schwitzen ist eine positive Eigenschaft des Körpers. Es hilft, die Temperatur zu regeln und schützt vor Überhitzung. Zudem hilft es dem Körper beim Entgiften.
Gerät jemand nur schwer ins Schwitzen, ist es ratsam das Schwitzen zu lernen. Das ist zum Beispiel möglich durch regelmäßiges saunieren.
Wichtig: Wer viel schwitzt, sollte viel Wasser trinken, um den Flüssigkeithaushalt des Körpers im Gleichgewicht zu halten.

9) Erst nach mindestens zwanzig Minuten Training setzt die Fettverbrennung ein

Nein. Die Fettverbrennung setzt bereits ab der ersten Minute des Trainings ein.
Die Frage ist nur, wieviel Fett verbrannt wird, sprich: Wie groß ist der Anteil der Fettverbrennung an der gesamten Energiebereitstellung und wie groß ist der Anteil aus dem Kohlenhydratspeicher? Deshalb ist es zum einen wichtig, nicht direkt vor dem Training seine Kohlenhydratspeicher aufzufüllen, also keine Nudeln oder Bananen direkt vor dem Training zu essen.
Auch die Intensität spielt eine Rolle: Studien haben gezeigt, dass ein Sprinter bei 30 km/h mehr Fett verbrennt als ein Jogger, der mit nur 8 km/h unterwegs ist.
Mit anderen Worten bedeutet dies: Ist das Ziel des Ausdauertrainings das Abnehmen, muss entweder ein kurzes, aber hochintensives Training stattfinden, weil dabei der Kalorienverbrauch sehr hoch ist. Je langsamer das Training stattfindet, umso länger muss die Dauer sein. Fett wird zwar auch dann schon ab der ersten Minute verbrannt, allerdings in so kleinen Mengen, dass sie kaum nennenswert sind.

10) Schnelle Bewegungen im Training bringen einen schnellen Erfolg.

Nein, das stimmt nicht. Bei schnellen Bewegungen steigt allerhöchstens das Verletzungsrisiko. Je langsamer die Bewegung im Training stattfindet (Jetzt geht es um Krafttraining, nicht um Ausdauersport), umso mehr Muskelfaser werden angesprochen und umso größer ist der Trainingsreiz. Bei schnellen Bewegungen helfen Schwerkraft und Schwung über den Bewegungsweg. Zumindest den Schwung schaltest du mit langsamen Bewegungen komplett aus. Eine Faustformel lautet: 4 Sekunden Zeit lassen für den Weg von der Ausgangsposition in die Endposition, 2 Sekunden in dieser Endposition halten und 4 Sekunden wieder zurück. Vor der nächsten Wiederholung nie die Muskelspannung ganz lösen, sondern gleich die nächste Wiederholung dran hängen. Bei einem HIT-Training kann die Bewegungsphase sogar 10 Sekunden betragen. Probiere es einfach mal aus, du wirst merken, das nächste Training wird viel anstrengender und damit auch intensiver.

Ich hoffe, mein Beitrag gefällt dir und würde mich freuen, wenn du ihn deinen Freunden weiterempfiehlst.

Welche Fitnessmythen kennst du? Schreibe mir einfach in den Kommentaren, was du wissen möchtest.

2018-01-25T13:10:16+00:001. März 2015|Allgemein, Fitness, Livestyle|0 Comments

Wie bekommt man eine Mutter-Kind-Kur genehmigt?

Job, Haushalt, Familie – Der Tag ist einfach zu kurz…
In der heutigen Zeit wird viel von den Müttern abverlangt. Die Ansprüche der Gesellschaft sind hoch, und welche Mutter möchte diesen Ansprüchen nicht gerecht werden –und setzt darüber hinaus noch höhere Ansprüche an sich selbst. Die Familie zu managen, jeden Tag etwas Gesundes auf den Tisch zaubern, die Wohnung in makellosem Zustand zu halten und dazu noch der Beruf – das geht über eine gewisse Zeit lang gut, bis der Körper meldet: Stopp! Ich bin am Ende meiner Kräfte! Im schlimmsten Falle endet dieser Zustand im Burnout.

Doch wer hat dann etwas gewonnen? Die Familie? Die Kollegen? Der Chef? Wie steht es um die eigenen Kinder, wenn Mama nicht mehr kann? Um Abstand zum Alltag zu erhalten, um wieder zu sich zu finden, sein Leben zu sortieren, ist eine Kur perfekt geeignet.

Doch es ist nicht einfach, eine Mutter-Kind-Kur genehmigt zu bekommen. Zuerst einmal versuchen die Krankenkasse, um die Kur herum zu kommen, denn diese kostet die Kassen natürlich eine Stange Geld.

Hier möchte ich Tipps geben, wie man dennoch seine Kur genehmigt bekommen kann.

Eine Kur ist eine gute Möglichkeit für eine Auszeit.
Zuerst wird der Kurantrag benötigt. Am besten ruft man bei der Krankenkasse an und bittet darum, dass sie den Antrag zuschicken. Hartnäckige Mitarbeiter versuchen bereits jetzt schon, mit Fragen nach dem „Warum“ und „Wieso“ von dem Vorhaben abzubringen. Hier gilt: Nicht davon abbringen lassen. Überzeugt und unbeirrt bleiben und freundlich bitten, dass sie einfach den Antrag zuschicken.

Sobald der Antrag in der Post ist, steht der Arztbesuch beim Arzt des Vertrauens an. Meistens ist es der Hausarzt, manchmal kann es aber auch der Facharzt sein, je nachdem auch, welche Probleme bestehen. Der Arzt muss nun seinen Teil des Antrags ausfüllen, den anderen Teil muss die Mutter ausfüllen. Wichtig ist, bei den Fakten zu bleiben – in diesem Falle hilft es nichts, Unangenehmes zu verschweigen oder zu verschönern. Je schlimmer es klingt, je kränker die Mutter (auf dem Papier) ist, umso wahrscheinlicher wird die Kur bewilligt. Ein wenig Übertreibung und Jammern kann hier nicht schaden 😉

Dann geht der ausgefüllte Antrag wieder zurück an die Krankenkasse. Man kann davon ausgehen, dass er grundsätzlich erst einmal abgelehnt wird. Das ist meistens so. Die Krankenkasse reicht die Unterlagen weiter an ihren Medizinischen Dienst, die wiederum auch meistens erst einmal alles ablehnen.

Wichtig ist jetzt: Nicht unterkriegen lassen! Wiederspruch einlegen. Dieser muss sachlich und freundlich geschrieben sein. Auf die Gründe welche in dem Schreiben genannt wurden, warum die Kur abgelehnt wurde, sollte Punkt für Punkt eingegangen werden und wiederlegt werden. Auch hier gilt: Bei den Fakten bleiben, nichts schön reden, lieber etwas übertreiben. Gegebenenfalls auch nochmal den Arzt ein paar Sätze schreiben lassen.

Grundsätzlich gilt:
Die gesundheitliche Situation der Mutter muss für die Krankenkasse immer im Zusammenhang mit der „Mutter-Kind-Beziehung“ stehen. Das Kind / die Kinder müssen darunter leiden, weil die Mutter oft angespannt ist und dadurch eher dazu neigt, sie anzuschreien. Die Mutter ist nicht in der Lage, durch die gesundheitliche Beeinträchtigung der Erziehung ihrer Kinder gerecht zu werden.
Die Symptome, die die Mutter hat, hängen mit der starken Belastung zusammen. Es könnten sein: Einschlafstörungen, plötzliche Todesängste, Panikanfälle, Ohrengeräusche, Magenschmerzen, Rückenschmerzen, unnatürlich hoher Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme.
Es hilft zu schreiben, dass die Mutter gerne und viel Sport macht und sich viel bewegst, doch dass ihr hierfür momentan die Kraft fehlt und sie zur gleichen Zeit wie die Kinder ins Bett fällt. Darunter könnte die Beziehung leiden.
Entspannungstherapien (z.B. nach Edmund Jacobsen) hat die Mutter bereits ausprobiert, aber leider ohne Erfolg.
Empfiehlt der MDK (Medizinische Dienst der Krankenkasse) in seinem Ablehnungsschreiben eine Physiotherapie, sollte die Mutter diese nicht ablehnen, sondern darauf eingehen, dass sie sich um einen Platz bemüht und gewillt ist, diese zusätzlich zur Kur (oder danach) zu machen.

Egal ob an der See oder in den Bergen – abschalten und die Gedanken neu sortieren, das geht in einer Kur besonders gut.
Ich selbst war schon einmal mit meinen beiden Kindern in einer Mutter-Kind-Kur. Es war toll, der Abstand zum Alltag hat gut getan und in der Kur habe ich Entscheidungen getroffen, die Einfluss auf meinen weiteren Lebensweg hatten. Eine Entscheidung war, mich beruflich selbstständig zu machen und damit meine Träume zu verwirklichen. Bis heute bereue ich nicht eine Sekunde, diesen Weg gegangen zu sein. Auch den Kindern haben die 4 Wochen gut getan.

Viel Erfolg beim beantragen der Kur und wenn es soweit ist, lass einen Gruß hier in den Kommentaren 🙂

2017-02-25T17:29:33+00:0014. Februar 2015|Allgemein, Für Mama und Kind, Livestyle|0 Comments

Die 10 besten Wohlfühltipps für Dich und dein Baby

Der Alltag mit Baby und Kleinkind ist oft viel stressiger, als wir uns es jemals vorgestellt haben. Doch woran liegt das? Zu viele Termine? Chaotischer Haushalt? Quengeliges Kind? Oma sagt uns immer wir sollen uns Zeit für uns nehmen. Doch was machen wir dann?

Ich habe unsere 10 besten Wohlfühltipps zusammengetragen um Euch ein wenig Anregung zu geben, wie aus einem furchtbaren Tag ein Entspannter wird. Denn wenn Mami gelassen und gut gelaunt ist, ist es auch Euer Kind.

Platz 10:

Ein Spaziergang. Denn was ist besser als frische Luft. Die Allerkleinsten schlafen meist schon nach ein paar Minuten seelig im Kinderwagen ein und Mami kann mal bewusst durchatmen. Selbst bei trübem Wetter kann man mit der passenden Kleidung eine verdiente Pause machen.

Platz 9:

Zusammen Musikhören. Dabei müssen es nicht die Kinderlieder sein, die wir oft geschenkt bekommen und uns nach mehrmaligem Hören eher nerven, sondern lieber ruhige gedämpfte Klänge. Auch wenn Sie nur im Hintergrund laufen können Sie auf Mama und Kind beruhigend wirken.

Platz 8:

Lies deinem Kind etwas vor. Auch ein paar Wochen alte Babys bekommen schon gern etwas vorgelesen. Dabei ist es gar nicht so wichtig was, sondern wie. Die ruhige liebevolle Stimme von Mama kann Wunder bewirken. Größere Kinder bestehen wahrscheinlich auf ihr Lieblingsbuch. Doch auch dort kann man einfach mal die Bilder dazu genauer ansehen.

Platz 7:

Rein in die bequemsten Klamotten, die ihr habt. Und das gilt auch für Euer Kind. Warm, kuschelig und mit viel Bewegungsfreiheit ist es am Besten. Keine zwickenden Schildchen oder kalte Reißverschlüsse. Das schafft sofort bessere Laune.

Platz 6:

Massage für Baby und Mama. Wer mag keine Streicheleinheiten. Und Babies sind dazu noch am Liebsten unbekleidet. Also Heizung etwas höher drehen und los gehts. Für Mama muss natürlich jemand Anderes übernehmen.

Platz 5:

Gemeinsamer Mittagsschlaf. Liebe Muttis, lasst doch bitte mal den Haushalt sein. Ist die Laune sowieso im Keller, muss man sich ja nicht noch mehr quälen. Legt Euch zu eurem Knirps oder einfach auch mal auf die Couch. Schon 20 Minuten reichen um sich zu erholen.

Platz 4:

Pyjama-Vormittag. Sagt alle Termine ab, schaltet das Telefon aus und hängt einen Zettel an die Tür. Lasst alle den Pyjama an und macht es Euch beim gemeinsamen Frühstück so richtig gemütlich.

Platz 3:

Ab in die Badewanne. Natürlich zusammen. Auf Mamas Bauch lässt sich super planschen und entspannen. Dabei bitte keine Aroma-Öle verwenden. Manche Babies reagieren darauf allergisch.

Platz 2:

Lächeln. Stellt Euch einfach mal vor den Spiegel, schiebt die trüben Gedanken beiseite und lächelt. Da lächelt dein Spiegelbild doch tatsächlich zurück. Lächelt eure Kinder an. Sie lächeln zurück. Denn es gibt nichts Ansteckenderes.

Platz 1:

Kuscheln. Das einfachste und heilenste der ganzen Welt ist die Umarmung. Also knuddelt was das Zeug hält. Dann ist ganz schnell all der Stress vergessen.

2017-02-25T17:19:18+00:0020. September 2014|Allgemein, Für Mama und Kind, Livestyle|0 Comments