Frisch, frischer, Frischkorn: Müsli selbermachen

Frisch, frischer, Frischkorn: Müsli selbermachen

Vielen herzlichen Dank an Tonia von selbstgehext für diesen wunderschönen Beitrag:

Abgepacktes Müsli aus dem Supermarkt mag zwar lecker sein, ist aber auch ziemlich zuckerreich. Und eben alles andere als frisch.

Wie wäre es also mit selbermachen? So kann man selbst entscheiden, welche Zutaten im morgendlichen Müsli landen. Bei mir sind dies: Kokosstücke, Nüsse und Körner, Leinsamen, Kleie, etwas Zimt, etwas Vanille und eine Hand voll frischem, saisonalem Obst.

Doch das Besondere daran sollen nicht irgendwelche mehr oder minder ausgefallenen Zutaten sein, sondern die Zubereitungsart. Zwei Arten von Kornzubereitung, die sich als besonders bekömmlich erwiesen haben, lange satt machen, zu einer gesunden, ausgewogenen und nachhaltigen Ernährung passen und zudem ausgezeichnet schmecken. Ohne Zucker und ohne sonstige überflüssige Zusätze.

Und wem das Müsli nicht süß genug ist, nimmt einfach etwas Honig, Agavendicksaft oder Stevia.

1. Geschrotetes und eingeweichtes Korn

Pro Portion 2 Esslöffel Körner (Bio-Dinkel, -Gerste, -Nackthafer oder –Roggen) schroten und für mindestens acht Stunden (besser aber über Nacht) in 3 Esslöffel Wasser einweichen.
Durch das Einweichen entfaltet das Getreide die wichtigen Enzyme, die zur optimalen Verwertung im Körper nötig sind.

2. Gequetschtes Korn – die schnelle Variante

Pro Portion 2 Esslöffel Nackthafer oder Dinkel mit einer Flockenwalze quetschen oder fein schroten. In 150 ml Milch (Vollmilch, Buttermilch oder Pflanzenmilch) für etwa zehn Minuten quellen lassen.

In der Zeit lässt sich gut das Obst vorbereiten.

Jede gute Küchenmaschine kann auch Getreide schroten. Und auch eine Anschaffung einer Kornquetsche lohnt sich – alleine der Gesundheit wegen.

Auch wer Brot selber backt hat mit Frischkorn einen echten Zugewinn.

Brotrezepte zum Nachbacken unter: www.selbstgehext.de

Veganes Teebrot – einfach und sehr lecker

Veganes Teebrot – einfach und sehr lecker

Dieses Rezept habe ich heute ausprobiert und es ist super lecker, geht sehr schnell und ist eine alternative zu den Kuchen, die man sonst so backt.

Da mein Sohn uns heute Morgen mit Frühstückseiern überrascht hat, hatte ich zum Kuchen backen keine Eier mehr und so wählte ich als Alternative 3 mittlere Bananen. Das gibt dem Kuchen eine fruchtige Note und ist ein super Eiersatz. Die Butter noch durch Alsan ersetzt und schwupps – hat man einen veganen Kuchen.

Und das sind die Zutaten:

  • 3 mittelgroße Bananen
  • 1 Tasse Zucker
  • 1/2 Packung Alsan
  • 1 Tasse kalter schwarzer Tee (andere Tees gehen auch, je nach Geschmacksvorliebe)
  • 3 Tassen Dinkelmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 TL selbst gemachter Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Kakaopulver

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, gut vermischen, in eine Kastenform geben und bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen.

Wenn dir mein Rezept gefällt, freue ich mich, wenn du einen Kommentar hier unter dem Beitrag hinterlässt 🙂

Maiskolben in köstlichem Sommergemüse

Maiskolben in köstlichem Sommergemüse

Der Sommer verabschiedet sich und der Herbst macht sich so langsam bemerkbar. Nach einer erfolgreichen Gartensaison verrate ich dir heute ein tolles Rezept mit köstlichem Sommergemüse, welches dich auch an den kühleren Tagen von innen wärmt 🙂

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Maisskolben
  • 8 kleine Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • 5 Karotten
  • 2 Paprikaschoten
  • 1 Aubergine
  • 1 cm Ingwerwurzel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 TL Currypulver
  • ½ Chillischote (Wer es nicht scharf mag, kann diese auch weg lassen)
  • 3 Lorbeerblätter
  • Gemüsebrühepulver
  • Saft von einer Zitrone
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Petersilie
  • Olivenöl
  • 750 ml Wasser

Arbeitszeit: ca. 25 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: einfach

Meine Buchempfehlung für dich:

Dieses Buch habe ich schon seit meine Kinder am Familientisch mitessen.

Mich begeistern die leckeren Rezepte für jede Woche mit Einkaufsliste, regional und saisonal. Die Gerichte sind einfach in der Zubereitung und schmecken auch den Kindern richtig gut!

Zubereitung

Die Zwiebel, Ingwer und Knoblauch schälen und hacken. Karotten und Kartoffeln schälen und in nicht zu kleine Würfel schneiden. Auch Paprika und Aubergine in mundgerechte Stücke Würfeln.
Zuerst die Zwiebeln in einem Topf mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze 3 Min. anbraten. Ingwer, Knoblauch, Paprikapulver und Currypulver dazugeben und 30 Sekunden mitbraten.

Dann die gehackten Tomaten dazugeben und gleich umrühren. Karotten, Paprika, Aubergine und Kartoffeln mit in den Topf geben und 5 Minuten weiterbraten, dann 3/4 l Wasser, die gehackte Chilischote und die Lorbeerblätter dazugeben.

Mit Deckel zum Kochen bringen, auf kleinste Stufe schalten und 10 Min. leicht köcheln lassen. Die Maiskolben schälen, jeweils in drei Teile brechen und zusammen mit dem halben Brühwürfel in den Topf geben. Weitere 15 Min. köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.

Die klein gehackten Jungzwiebeln (auch die grünen Teile), die gehackte Petersilie, den Zitronensaft und einen kräftigen Schuss Olivenöl einrühren.

Beim Essen am besten mit der linken Hand den Mais auf die Gabel aufspießen und mit der rechten die Soße löffeln.

Ich freue mich, wenn du einen Kommentar hier lässt, ob dir das Rezept geschmeckt hat oder wie vielleicht deine Variante aussieht.

Guten Appetit!