Ein starker entspannter Rücken

Ein starker entspannter Rücken

Heute möchte ich mit meinem Blogartikel allen Bürostuhlathleten Tipps geben, wie der Rücken trotz langen sitzen kraftvoll und entspannt bleibt.

Für mein kleines Workout brauchst du nicht viel Zeit und kein Equipment, so dass du es bequem zwischendurch an deinem Arbeitsplatz durchführen kannst, zum Beispiel auch während eines Telefonates.

Du startest zuerst mit einem kleinen Warmup:

Stelle deinen Bürostuhl so auf, dass du ausreichend Platz hast, wenn du um ihn herum läufst. Seid ihr mehrere Kollegen, könnt ihr die Stühle in die Mitte des Büros stellen, so dass ihr euch alle im Kreis um die Stühle bewegen könnt.

Zuerst läufst du ganz locker ein paar Runden um den Bürostuhl herum und schüttelst dabei die Arme und Beine, dass alles etwas lockerer wird. Wechsele nach einigen Runden die Richtung, bevor dir ganz schwindelig wird 😉

Für einen kraftvollen Rücken ist es wichtig, dass der Körper Stabilität hat.

Eine gute Stabi-Übung für Zwischendurch ist der Einbeinstand.

Stelle dich nun also auf ein Bein und versuche, diese Position mindestens 30 Sekunden lang zu halten. Wenn du das schaffst, steigere den Schwierigkeitsgrad, indem du mit dem Bein, welches sich in der Luft befindet, eine 8 in die Luft zeichnest – einmal vorne, einmal seitlich deines Körpers. Wenn du das schaffst, schließe die Augen und versuche, stabil stehen zu bleiben. (Du musst das nicht innerhalb eines Tages schaffen, nimm dir die Zeit, die du dafür benötigst und du wirst von Tag zu Tag Fortschritte verspüren).

Als nächstes wird die Halswirbelsäule gelockert und mobilisiert:

Setze dich auf deinen Bürostuhl auf das vordere Drittel der Sitzfläche, stelle die Füße so auf den Fußboden, dass die Beine locker und entspannt sind. Der Oberkörper ist leicht nach vorne geneigt, die Unterarme werden auf dem Oberschenkel aufgestützt. Bewege den Kopf nun so, dass das Kinn von der rechten Schulter in großem Bogen nach unten und dann zur linken Schulter geführt wird und dann wieder zurück. Wiederhole diese Bewegungen einige Male hintereinander.

Setze dich als nächstes mit aufrechter Haltung auf deinen Bürostuhl, der Kopf ist gerade, dann wird er nach unten geschoben, so dass es Doppelkinn entstehen. Unten angekommen, bewegst du deinen Kopf langsam wieder nach oben, bis er in der Halswirbelsäule gestreckt ist. Auch diese Bewegung wird einige Male wiederholt.

Die Kräftigungsübungen für die Nackenmuskeln sind statisch, das heißt, die Spannung wird gehalten, es findet aber keine aktive Bewegung statt.

Der Oberkörper ist aufrecht und gerade, der Kopf befindet sich in einer Position, bei der der Blick geradeaus gerichtet ist. Nun wird die rechte Hand an die Seite des Kopfes geführt und baut Druck auf, als wolle sie den Kopf zur Seite wegschieben. Der Kopf erwidert den Druck und gibt nicht nach. Diese Spannung sollte nun ca. 30 Sekunden lang gehalten werden, danach werden die Seiten gewechselt.

Das Gleiche Übung kann auch zur Kräftigung der Halsmuskulatur und der Nackenmuskulatur durchgeführt werden. Hierzu wird wieder die aufrechte Haltung eingenommen, der Oberkörper ist gerade, der Blick nach vorne gerichtet. Die Hände werden ineinander gekreuzt und einmal gegen die Stirn gedrückt, der Kopf drückt dagegen, so dass wieder eine Spannung entsteht, die ca. 30 Sekunden lang gehalten werden sollte. Zur Aktivierung der Nackenmuskulatur werden die Hände ineinander gelegt und drücken nun gegen den Hinterkopf.

Eine weitere Kräftigungsübung ist das Schulterziehen: Die Sitzhaltung ist wieder aufrecht, der Blick geradeaus gerichtet. Die Arme befinden sich auf Schulterhöhe, die Hände fassen ineinander und beide Ellbogen zeigen nach außen. Beide Hände ziehen die Arme nun aktiv in entgegen gesetzte Richtung nach außen, geben aber nicht aktiv nach. Diese Spannung ca. 30 Sekunden halten.

Meine Entspannungs – Empfehlung für dich:

Durch das Training mit der BlackRoll kann man den Rücken und den Nacken lockern und langfristig für Entspannung sorgen. Langes sitzen im Büro oder auch im Auto sind für den Rücken kein Problem mehr.

Jetzt freut sich die Rücken- und Nackenmuskulatur über eine angenehme Dehnung.

Um den Rücken zu dehnen, wird der Oberkörper nach vorne hin richtig rund gemacht und die Arme werden nach vorne gestreckt. Die Hände fassen sich vorne und ziehen immer noch ein Stück weiter nach vorne, so dass im Rücken die Dehnung zu spüren ist. Nach ca. 20 Sekunden die Position langsam lösen.

Zur Dehnung der Brust werden die Arme zur Seite gestreckt und geöffnet. Nach der seitlichen Armposition werden die ausgestreckten Arme immer weiter nach hinten bewegt, so dass eine Dehnung im Brustkorb entsteht.

Zuletzt werden die seitlichen Nackenmuskeln gedehnt, indem der Kopf leicht zur linken Seite gelegt wird, der rechte Arm ist gestreckt an der Körperseite, die rechte Hand wird abgespreizt, der linke Arm fasst über den Kopf an die rechte Seite des Kopfes und zieht etwas nach um die Dehnung zu verstärken. Danach die Seiten wechseln.

Für alle Übungen gilt: Immer gleichmäßig atmen und lächeln 🙂

Meine Tipps für dich im Radio:

Mit meinen Tipps für den starken und entspannten Rücken war ich im Radio bei Dirk Rühl, dem Gewohnheitsdesigner in der Sendung „Input = Output“ und wir haben uns darüber unterhalten, woher die Verspannungen kommen, ob es noch andere Ursachen als langes Sitzen gibt und welche Rolle dabei die Ernährung spielt. Auch über das Thema Faszientraining unterhalten wir uns. Das komplette Podcast der Sendung kannst du dir hier anhören:

http://www.gewohnheitsdesigner.de/ein-starker-entspannter-ruecken/

Schluss mit Rückenschmerzen nach dem Schlafen!

Schluss mit Rückenschmerzen nach dem Schlafen!

Über die Hälfte des Lebens verbringen wir Menschen schlafend.

Während wir im Bett liegen, ist unser Körper nur noch wenig in Bewegung, was unter gewissen Umständen zu Verspannungsschmerzen im Rücken- und Nackenbereich führen kann. Zwar kommen diese Schmerzen oft auch durch Bewegungsarmut im Alltag und andere Einflüsse, doch kann die richtige Matratze den Rücken gut entlasten und den Verspannungen und Schmerzen vorbeugen.

Um diese Verspannungen zu vermeiden und ihnen entgegenzuwirken ist es wichtig, dass man sich tagsüber viel bewegt und die Muskeln aufgebaut werden.

Aber genauso wichtig ist es, dass unser Körper sich in einer entspannten Liegeposition im Bett befindet. Das beginnt bereits bei der Wahl der richtigen Matratze. Ist die Matratze zu fest, kann es auf Dauer zu Problemen am Bewegungsapparat kommen. Ist sie zu weich, ebenfalls.

Auch die richtige Auswahl des Kissens für den Kopf ist wichtig, denn sonst besteht die Gefahr von Verspannungen im Nackenbereich, die wiederum bis hin zu Migräne und Kopfschmerzen führen können.

Worauf muss man beim Kauf der Matratze achten?

…und was ist noch wichtig um so zu schlafen, damit die Nacht erholsam ist und man nicht mit Rückenschmerzen oder Verspannungen aufwacht?

Bevor ich auf die „Hardware“, nämlich Matratzen und Kissen eingehe, möchte ich erst einmal die verschiedenen Körpertypen aufführen: Es ist ein Unterschied, ob ein großer, schwerer Mensch oder jemand kleines und zierliches auf der Matratze liegt.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen 4 Schlaftypen:

Typ1: Menschen, die groß und schwer sind und viel Gewicht an Schultern und Bauch auf die Matratze bringen.

Typ 2: Menschen, die groß und schwer sind, bei denen Schultern, Bauch und Becken etwa gleich schwer sind.

Typ 3: Menschen, die klein und leicht sind.

Typ 4: Menschen, deren Schultern schmaler und leichter sind als ihr Bauch- und Beckenbereich.

Außerdem spielt es eine Rolle, ob man auf dem Rücken, auf der Seite oder dem Bauch schläft. Zudem sind weitere Punkte zu beachten: so benötigt jemand der viel im Schlaf schwitzt, eine andere Matratze als jemand, dem schnell kalt wird.

Für einen erholsamen und gesunden Schlaf ist es nun also wichtig, dass die Matratze perfekt zum entsprechenden Typ passt. Sie muss den Körper sowohl in Rücken-, als auch in Seitenlage optimal stützen. Die Doppel-S-Form der Wirbelsäule muss beim Rückenschläfer in ihrer natürlichen Form erhalten bleiben – beim Seitenschläfer müssen Schulter und Becken soweit einsinken, dass sich Halswirbelsäule und Steißbein in einer geraden Linie befinden.


Grundsätzlich gilt: Schwerere Menschen sollten eine härtere Matratze nehmen, leichtere Personen liegen auf einer weicheren Matratze besser.

Auch bei der Auswahl des Kissens gibt es viel zu beachten:

Das Kissen muss sich gut anpassen und darf nicht zu hoch und nicht zu hart sein. Der Nacken muss entspannt liegen, die Halswirbelsäule muss sich in einer natürlicher Haltung befinden und darf nicht überstreckt oder verdreht sein. Liegt der Kopf nicht gut und werden die Muskeln verspannt, ist es wichtig, etwas zu ändern und sich für ein anderes Kissen zu entscheiden.

Wenn man sich unsicher ist, welche Matratze oder welches Kissen gut für einen geeignet ist, empfehle ich den Besuch in einem Fachgeschäft. Die Berater vor Ort können genau feststellen, welche Matratze und welches Kissen den optimalen Schlaf unterstützen und womit Verspannungen und Schmerzen im Rücken und Nacken nach dem Schlafen bald der Vergangenheit angehören.

Du benötigst eine neue Matratze? Schau mal bei den Schlafexperten auf www.dormando.de vorbei.

Diesen Artikel habe ich auf Bitte von Dormando verfasst. Zur Transparenz für euch: Dormando hat mir in dem Kontext auch Produkte aus seinem Shop kostenlos zur Verfügung gestellt, aber ihr könnt euch sicher sein, dass ihr hier trotzdem meine unabhängige, persönliche Meinung findet.