10 Expertentipps, die dir dabei helfen, deinen inneren Schweinehund vom Sofa zu schupsen

10 Expertentipps, die dir dabei helfen, deinen inneren Schweinehund vom Sofa zu schupsen

Träumst du noch oder bewegst du dich schon?

 

Gehörst du zu den Menschen, die davon träumen, körperlich fit und leistungsfähig zu sein? Was für ein schöner Traum, da stimme ich dir voll zu. Doch muss ein Traum nicht immer ein Traum bleiben. Meistens ist es nur der innere Schweinehund, der einen daran hindert, seinen Traum zu leben und endlich den Weg zu gehen, der ans Ziel führen kann.

Deshalb möchte ich dir heute 10 wertvolle Tipps geben, wie du dein Ziel erreichen kannst, ohne dass dein Schweinehund sich dir in den Weg legt.

1. Es sind 3 Buchstaben, die dich vom Erfolg trennen:

T – U – N!

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Wie bekommt man eine Mutter-Kind-Kur genehmigt?

Wie bekommt man eine Mutter-Kind-Kur genehmigt?

Job, Haushalt, Familie – Der Tag ist einfach zu kurz…
In der heutigen Zeit wird viel von den Müttern abverlangt. Die Ansprüche der Gesellschaft sind hoch, und welche Mutter möchte diesen Ansprüchen nicht gerecht werden –und setzt darüber hinaus noch höhere Ansprüche an sich selbst. Die Familie zu managen, jeden Tag etwas Gesundes auf den Tisch zaubern, die Wohnung in makellosem Zustand zu halten und dazu noch der Beruf – das geht über eine gewisse Zeit lang gut, bis der Körper meldet: Stopp! Ich bin am Ende meiner Kräfte! Im schlimmsten Falle endet dieser Zustand im Burnout.

Doch wer hat dann etwas gewonnen? Die Familie? Die Kollegen? Der Chef? Wie steht es um die eigenen Kinder, wenn Mama nicht mehr kann? Um Abstand zum Alltag zu erhalten, um wieder zu sich zu finden, sein Leben zu sortieren, ist eine Kur perfekt geeignet.

Doch es ist nicht einfach, eine Mutter-Kind-Kur genehmigt zu bekommen. Zuerst einmal versuchen die Krankenkasse, um die Kur herum zu kommen, denn diese kostet die Kassen natürlich eine Stange Geld.

Hier möchte ich Tipps geben, wie man dennoch seine Kur genehmigt bekommen kann.

Eine Kur ist eine gute Möglichkeit für eine Auszeit.
Zuerst wird der Kurantrag benötigt. Am besten ruft man bei der Krankenkasse an und bittet darum, dass sie den Antrag zuschicken. Hartnäckige Mitarbeiter versuchen bereits jetzt schon, mit Fragen nach dem „Warum“ und „Wieso“ von dem Vorhaben abzubringen. Hier gilt: Nicht davon abbringen lassen. Überzeugt und unbeirrt bleiben und freundlich bitten, dass sie einfach den Antrag zuschicken.

Sobald der Antrag in der Post ist, steht der Arztbesuch beim Arzt des Vertrauens an. Meistens ist es der Hausarzt, manchmal kann es aber auch der Facharzt sein, je nachdem auch, welche Probleme bestehen. Der Arzt muss nun seinen Teil des Antrags ausfüllen, den anderen Teil muss die Mutter ausfüllen. Wichtig ist, bei den Fakten zu bleiben – in diesem Falle hilft es nichts, Unangenehmes zu verschweigen oder zu verschönern. Je schlimmer es klingt, je kränker die Mutter (auf dem Papier) ist, umso wahrscheinlicher wird die Kur bewilligt. Ein wenig Übertreibung und Jammern kann hier nicht schaden 😉

Dann geht der ausgefüllte Antrag wieder zurück an die Krankenkasse. Man kann davon ausgehen, dass er grundsätzlich erst einmal abgelehnt wird. Das ist meistens so. Die Krankenkasse reicht die Unterlagen weiter an ihren Medizinischen Dienst, die wiederum auch meistens erst einmal alles ablehnen.

Wichtig ist jetzt: Nicht unterkriegen lassen! Wiederspruch einlegen. Dieser muss sachlich und freundlich geschrieben sein. Auf die Gründe welche in dem Schreiben genannt wurden, warum die Kur abgelehnt wurde, sollte Punkt für Punkt eingegangen werden und wiederlegt werden. Auch hier gilt: Bei den Fakten bleiben, nichts schön reden, lieber etwas übertreiben. Gegebenenfalls auch nochmal den Arzt ein paar Sätze schreiben lassen.

Grundsätzlich gilt:
Die gesundheitliche Situation der Mutter muss für die Krankenkasse immer im Zusammenhang mit der „Mutter-Kind-Beziehung“ stehen. Das Kind / die Kinder müssen darunter leiden, weil die Mutter oft angespannt ist und dadurch eher dazu neigt, sie anzuschreien. Die Mutter ist nicht in der Lage, durch die gesundheitliche Beeinträchtigung der Erziehung ihrer Kinder gerecht zu werden.
Die Symptome, die die Mutter hat, hängen mit der starken Belastung zusammen. Es könnten sein: Einschlafstörungen, plötzliche Todesängste, Panikanfälle, Ohrengeräusche, Magenschmerzen, Rückenschmerzen, unnatürlich hoher Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme.
Es hilft zu schreiben, dass die Mutter gerne und viel Sport macht und sich viel bewegst, doch dass ihr hierfür momentan die Kraft fehlt und sie zur gleichen Zeit wie die Kinder ins Bett fällt. Darunter könnte die Beziehung leiden.
Entspannungstherapien (z.B. nach Edmund Jacobsen) hat die Mutter bereits ausprobiert, aber leider ohne Erfolg.
Empfiehlt der MDK (Medizinische Dienst der Krankenkasse) in seinem Ablehnungsschreiben eine Physiotherapie, sollte die Mutter diese nicht ablehnen, sondern darauf eingehen, dass sie sich um einen Platz bemüht und gewillt ist, diese zusätzlich zur Kur (oder danach) zu machen.

Egal ob an der See oder in den Bergen – abschalten und die Gedanken neu sortieren, das geht in einer Kur besonders gut.
Ich selbst war schon einmal mit meinen beiden Kindern in einer Mutter-Kind-Kur. Es war toll, der Abstand zum Alltag hat gut getan und in der Kur habe ich Entscheidungen getroffen, die Einfluss auf meinen weiteren Lebensweg hatten. Eine Entscheidung war, mich beruflich selbstständig zu machen und damit meine Träume zu verwirklichen. Bis heute bereue ich nicht eine Sekunde, diesen Weg gegangen zu sein. Auch den Kindern haben die 4 Wochen gut getan.

Viel Erfolg beim beantragen der Kur und wenn es soweit ist, lass einen Gruß hier in den Kommentaren 🙂