Der größte Körperfettkiller: Deine Muskeln!

Der größte Körperfettkiller: Deine Muskeln!

Muskeln sind wunderbar! Jeder Mensch hat sie und jeder Mensch braucht sie!

Sie halten unseren Körper in aufrechter Position und stabilisieren ihn. Sie sind an jeder Bewegung beteiligt, egal ob man liegt und nur mit dem kleinen Zeh wackelt, ob man schwere Lasten hebt oder sich schnell bewegt, etwa beim Laufen oder Tanzen.

Bei den unterschiedlichsten Bewegungen sind immer unterschiedliche Muskelgruppen beteiligt. Dadurch variiert auch der Energiebedarf, den der Körper für die jeweiligen Bewegungen den Muskeln bereitstellen muss.

Was hat das mit der Fettverbrennung zu tun?

Sicherlich hast du schon einmal etwas vom Grundumsatz gehört.

Der Grundumsatz kennzeichnet diejenige Energiemenge, die der Körper pro Tag bei völliger Ruhe und nüchtern zur Aufrechterhaltung seiner Funktion benötigt (z.B. während des Schlafens).

Des Weiteren gibt es noch den Gesamtenergieumsatz.

Der Gesamtenergieumsatz kennzeichnet diejenige Energiemenge, welche pro Tag benötigt wird, um den Tagesablauf zu meistern. Ein zusätzlicher Faktor zum Grundumsatz ist hier der Aktivitätsgrad.

Ein Angestellter im Büro, der die meiste Zeit in relativ regungsloser Haltung vor seinem PC sitzt, wird einen vergleichsweise geringeren Gesamtenergieumsatz haben als ein Umzugshelfer, der stundenlang Möbel trägt und immer in Bewegung ist.

Wann werden Muskeln aufgebaut?

Sobald man damit anfängt sich mehr zu bewegen oder gezielt seine Muskeln aufzubauen – sei es durch Krafttraining an Geräten, Hanteltraining, Functional Training mit dem eigenen Körpergewicht oder eine andere Trainingsmöglichkeit – wird der Körper mit Muskelaufbau beginnen. Durch die Belastung während des Trainings wird dem Muskel ein Reiz gesetzt, der sogenannte Trainingsreiz.

Was passiert nach dem Training?

Gleich nach dem Training beginnt die Regenerationsphase: Der Körper erholt sich vom Training und um einer erneuten Ermüdung wie der vorausgegangenen Belastung stand zuhalten, aktiviert er weitere Muskelfasern. Diesen Vorgang nennt man Superkompensation.

Leider ist der Körper grundsätzlich auf größtmögliche Effizienz ausgelegt. Das heißt: Muskeln, die nicht gefordert werden, werden abgebaut.

Wer sich schon einmal einen Arm gebrochen hat weiß, was ich meine: In der Zeit, in der sich der Arm im Gips befindet und nicht bewegt und belastet werden kann, baut sich die Muskulatur ab. Wird der Gips später entfernt und man vergleicht beide Arme, wird man deutlich erkennen, dass der verletzte Arm dünner ist als der andere Arm. Die Muskulatur hat sich abgebaut, weil sie nicht benötigt wurde. Ist der Knochen wieder geheilt, ist es wichtig, durch gezielte Übungen die Muskulatur wieder aufzubauen.

© www.photorack.net
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Wieviel Energie braucht der Körper?

Grundsätzlich spielt es eine Rolle, wie viel Energie man dem Körper über längeren Zeitraum zuführt. Bekommt er mehr Energie als er verbraucht, wird er den Überschuss in seinen Fettdepots für schlechte Zeiten speichern. Ist die Energiebilanz hingegen ausgeglichen, wird kein Fett eingelagert, im Gegenteil, der Körper baut bei einer ausgewogenen Ernährung das bisher eingespeicherte Fett ab – unter der Voraussetzung, dass gleichzeitig Trainingsreize gesetzt werden und dadurch Muskeln aufgebaut werden.

Vorsicht: Weit verbreitet ist die Stammtischweisheit, dass Fett in Muskeln umgewandelt wird. Das ist falsch! Der Körper baut einerseits Fett ab, andererseits Muskeln auf. Beide Vorgänge sind unabhängig voneinander!

Hilft Ausdauersport beim Abnehmen?

Immer wieder hört man, dass Ausdauersport im aeroben Pulsbereich optimal sei, um Körperfett zu reduzieren. Stimmt das wirklich?

Je nachdem, wie groß und schwer der Läufer ist, beträgt der Energiebedarf bei 30 Minuten Laufen zwischen 300 und 500 Kilokalorien. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass eine mittelgroße Pizza oft schon mehr als 800 Kilokalorien hat. Somit hat man die beim Laufen verbrannten Kalorien mit der nächsten Mahlzeit mindestens wieder aufgefüllt.

Und Muskeln?

Muskeln zählen – im Gegensatz zu Fett – zu aktiver Masse. Ab dem Moment, wenn man beginnt, Muskeln aufzubauen, steigt auch der Gesamtenergieumsatz. Muskeln sind dem Blutkreislauf angehängt und werden mit Kalorien versorgt, denn alle Muskeln müssen ständig mit Energie versorgt werden, damit sie am Leben bleiben und ggf. wachsen können.

1 Kilo Muskelmasse verbraucht im Ruhezustand ca. 100 kcal innerhalb von 24 Stunden.

Meine Buch-Empfehlung für dich:

Fitnessexperte Mark Lauren beweist eindrucksvoll, wie intensiv Training mit dem eigenen Körpergewicht sein kann – ohne Hilfsmittel, auf engem Raum bei minimalem Zeitaufwand mit dem größten Ergebnis.

In seinem Buch „Fit ohne Geräte für Frauen“ geht er speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ein: Hier werden Schwerpunkte auf das Training für straffe Arme, schlanke Schenkel und einen flachen Bauch gelegt.

Viel Spaß beim Training!

Warum also Muskeln aufbauen?

Um sie aufzubauen und zu erhalten ist der Körper gezwungen, viel Energie aufzubringen. Wer also viele Muskeln hat, kann viel essen, ohne dass sofort Körperfett eingelagert wird. Muskeln stützen und schützen den Körper, ein muskulöser Körper wirkt optisch straff und strotzt von Energie und Lebensqualität!

Endlich Sixpack: Schritt für Schritt zum flachen Bauch

Endlich Sixpack: Schritt für Schritt zum flachen Bauch

Weihnachten ist vorbei, das Schlemmen hat ein Ende. Am Montag startet bei uns in Hessen wieder die Schule und somit für viele der Alltag.

Ich wage es kaum zu sagen, aber nicht lange, dann kommt der Frühling und dann der Sommer. Und mit dem Sommer die Freibadsaison. Und wer möchte sich nicht mit einer Top-Figur präsentieren?

Noch ist genung Zeit, am Sixpack zu trainieren. Zwar ist es harte Arbeit, am Waschbrettbauch zu arbeiten, aber: Es lohnt sich! Und jeder kann es schaffen, selbst noch mit 60!

Dafür musst du wissen: Es gibt drei Grundregeln:

Grundregel Nummer 1: Die Bauchmuskulatur arbeitet / erholt sich wie alle anderen Musklen auch. Das heißt: Trainingsprinzipien, wie sie noch in den 70er- und 80er-Jahren aktuell waren, sind heutzutage völlig überholt. Die Bauchmuskulatur kann, darf und muss nicht mehr jeden Tag trainiert werden. Wiederholungszahlen von 15 Wiederholungen reichen vollkommen aus, mache deine Sätze, mehrere Übungen und anschließend eine Pause von ca. 2 – 5 Tagen bis zum nächsten Bauchmuskeltraining, je nach Trainingsprogramm.

Grundregel Nummer 2: Der flache Bauch / das Sixpack entsteht am Kühlschrank. Jeder Mensch hat Bauchmuskeln, schon bei kleinen Kindern im Schulalter zeichnet sich die Bauchmuskulatur deutlich ab. Das heißt für alle, die vom Sixpack nicht länger träumen möchten: Achtet auf die Ernährung. Enorm wichtig!

Grundregel Nummer 3: Du musst Spaß dabei haben. Sagt es dir nicht zu, „hartes“ und regelmäßiges Bauchmuskeltraining durchzuführen plus Beachtung von Grundregel Nummer 2, dann lass es einfach und treibe Sport ohne die Definition des Sixpacks. Das ist absolut nicht schlimm und auf jeden Fall besser als gar kein Sport 😉

In dem Sinne wünsche ich dem Leser dieses Ebooks wichtige und neue Erkenntnisse im Kampf gegen das Hüftgold und natürlich viel Freude mit diesem Ratgeber.