Tipps für gesunden Grillspaß im Sommer

Grillen und „gesund“ – passt das überhaupt zusammen? „Jawohl“, sage ich als gesundheitsbewusster Mensch. Deshalb gibt es hier meine 12 Profitipps inkl. Rezeptideen für den ultimativen Grillspaß!

Mit den folgenden Tipps kann nichts mehr schief gehen, und auch für Vegetarier und Veganer habe ich Grilltipps:

1. „Beim Grillen muss Fleisch bruzeln“. Grillen verbringen die meisten Menschen mit Fleisch, egal ob als Steak, Bratwurst oder in anderer Form. Wer nicht auf sein Grillfleisch verzichten möchte, sollte auf die Herkunft des Fleisches achten: Ich empfehle Biofleisch aus regionaler Zucht. Dann haben die Tiere Sonne und Weide kennengelernt und ein recht glückliches Leben geführt, folgedessen ist auch das Fleisch qualitativ hochwertig und schmeckt besser. Zudem sind keine unerwünschten und krankmachenden Inhaltsstoffe enthalten wie:

  • Nitritpökelsalz: Nitrit schützt Fleisch- und Wurstwaren vor bakterieller Faulung und erhält seine rote bzw. rosa Farbe. Durch Erhitzen von Nitritpökelsalz enthaltenden Fleisch- und Wurstwaren entstehen Nitrosamine, die nachweislich Krebserregend sind.
  • Phosphate: Phosphate werden als Hilfsstoff (beim zerkleinern des Fleisches) eingesetzt. Sie machen Käse und Wurst schnittfest und dennoch geschmeidig. Phosphate behindern die Kalziumaufnahme und stehen unter Verdacht, Osteoporose (Knochenschwund) zu begünstigen.
  • Geschmacksverstärker: Das Salz der Glutaminsäure, Glutamat, lässt die Wurstwaren trotz des hohen Wasseranteils intensiv schmecken. Geschmacksverstärker können Kopfschmerzen verursachen.
  • Antibiotika: Das Arzneimittel wird bereits vorbeugend gegen Krankheiten in der konventionellen Massentierhaltung eingesetzt, in Mengen, die man sich kaum vorstellen kann. Antibiotikaressistente Keime sind die Folge.

2. Wer nicht nur Fleisch auf seinem Teller haben möchte, sondern auch etwas Abwechslung in Form von buntem Gemüse zu schätzen weiß, sollte einfach einmal Gemüsespieße auf den Grill legen. Im Fachhandel gibt es dafür extra Spieße aus Edelstahl zu kaufen, die sich dafür perfekt eignen. Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, abwechselnd aufspießen, mit etwas Olivenöl betreufeln und ab auf den Grill damit. Bei der Wahl des Gemüses sind keine Grenzen gesetzt: Es eignen sich Pilze, Paprika, Zwiebeln, Zucchini, Aubergine, Fenchel, Knoblauch und vieles mehr.

3. Statt Gemüsespieße oder als Ergänzung schmecken auch gegrillte Maiskolben sehr lecker. Natürlich in Bio-Qualität und ohne weite Transportwege 😉

4. Auch lecker schmeckt Gemüse, wenn man es wie ein Potpourri in mundgerechte Stücke schneidet, in einen sog. Gemüsekorb aus Edelstahl hineingibt, vermischt, gut würzt und dann auf den Grill stellt. Was die Wahl des Gemüses betrifft, sind auch hier der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

5. Gefüllte Champignons: Total lecker und super einfach gemacht: Champignons mit einem Küchenpapier sauber rubbeln, den Stiel entfernen, mit etwas Olivenöl bestreichen, Schafs- oder Ziegenkäse in Würfel schneiden, in die Champignons geben und ab auf den Grill damit. Wer die Champignons nicht direkt auf den Rost legen mag, kann auch hier eine Gemüseschale aus Edelstahl verweden.

6. Als Beigabe eigenen sich kalte Platten aus Tomate-Mozzarella, mit Basilikum verziert, Salz (in Maßen) und Pfeffer gewürzt, Olivenöl und Balsamico-Essig beträufelt und leckere Salate mit Kräutern aus eingenem Anbau.

7. Eine Grillparty ohne Brot? Das muss nicht sein. Ein selbstgebackenes Brot aus Vollkornmehl beeindruckt jeden Gast und ist auch gar nicht schwer. Wer dennoch nicht backen mag, kann auch beim Bäcker seines Vertrauens ein Brot kaufen, wichtig ist, dass es aus Vollkorn besteht – also auch aus Vollkornmehl gebacken ist und nicht nur volle Körner oben drauf sind. Bäcker sind übrigens vom Gesetz her verpflichtet, Auskunft darüber geben zu können, welche Inhaltsstoffe in den Backwaren enthalten sind. Nachfragen lohnt sich!

8. Kräuterbutter: Am besten selbstgemacht. Hierfür eignet sich Butter von Kühen, die auf der Weide standen (Irische Butter) oder für Veganer als Alternative Alsan.
Und so geht es: Kräuter fein hacken (Gut geeignet sind Petersilie, Schnittlauch, Dill und Knoblauch, wer es mediterran mag, nimmt Oregano, Basilikum, Thymian etc. – der Fantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt). Die Butter oder das Alsan in der Pfanne schmelzen, die gehackten Kräuter dazu geben, alles verrühren, in Butterbrotpapier gießen, zu einer Rolle wickeln in den Kühlschrank geben und warten, bis die Butter wieder fest ist. Statt Butterbrotpapier kann man die Kräuterbutter auch einfach in ein hübsches Schälchen geben, in der sie nachher auch serviert werden soll.

9. Dips: Die Vielfalt ist riesig, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Am besten selbstgemacht, im Internet gibt es unzählig viele Rezeptideen für gesunde und leckere Dips. Auch Ketchup kann man selbst machen, ohne künstliche Zusätze und maßlosem Zuckergehalt.

10. Die Getränke: Ok, Alkohol gehört nun wirklich nicht in den Bereich der gesunden Ernährung. Aber mal ehrlich: Von einem Apfel wird niemand gesund und von einem Glas alkoholhaltigem Getränk wird niemand krank. Wenn die grundsätzliche Ernährung passt, ist auch das Gläschen Sekt beim Grillen erlaubt. Und als Schmanckerl gekühlte Erdbeeren ins Glas, das schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch noch hübsch anzusehen.

11. Selbstverständlich sollte auch Wasser serviert werden. Wasser muss nicht langweilig sein oder in hässlichen PET-Flaschen serviert werden. Eine schöne Karaffe, ein paar Zweige Minze hinein oder ein paar Scheiben Zitronen, schon ist das Wasser eine köstliche Erfrischung in der Sommerhitze und ein perfekter und beliebter Durstlöscher.

12. Das Auge isst mit: Ein schönes Plätzchen im Garten, der Tisch mit hübschem Geschirr gedeckt und ein wenig Dekoration, und schon kann die perfekte Grillparty losgehen.

Dir gefallen meine Grilltipps? Das freut mich 🙂 Schreibe deine Erfahrungen und Ideen unten in die Kommentare. Ich bin gespannt auf dein Lieblings-Grillrezept, gerne mit Foto!

Viel Spaß und guten Appetit!

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