Krank durch Vitamin-D-Mangel? Das muss nicht sein!

Es ist März. Der Frühling steht in den Startlöchern. Endlich Sonne. Wärmere Temperaturen. Frühblüher. Tränende Augen, laufende Nasen. Es ist Heuschnupfenzeit.

Den Frühling genießen können heutzutage nur noch wenige Menschen.

Und dann kommt der Sommer. Es ist zu warm. Und manchmal regnet es und der Himmel ist grau. Und wenn der Himmel blau ist, bekommen die Menschen einen Sonnenbrand. Oder sie meiden die Sonne aus Angst vor Hautkrebs. Oder sie haben eine Sonnenallergie: Der Körper reagiert über, weil er mit Sonne nichts anzufangen weiß.

So geht es. Jahr für Jahr. Gegen die Allergien helfen chemische Keulen vom Arzt und Apotheker. Und irgendwann wird man älter. Und kränker. Osteoporose, Krebs, chronische Erkrankungen. Die Arztbesuche häufen sich. Die Symptome werden versucht zu behandeln.

Aber nach der Ursache forscht keiner.

Was könnte eine Ursache für all diese Leiden sein? Das Vitamin D?

Über Vitamin D wird momentan viel in den Medien berichtet. Leider eher negativ: Man könne es leicht überdosieren und dann führt es zu Nierenschäden. Doch stimmt das?

Ich sage: Nein!

Warum bin ich mir da so sicher? Weil ich selbst meine Allergien mittels einer hochdosierten Vitamin-D-Kur weg bekommen habe!

Deshalb liegt mir das Thema am Herzen und nachdem ich mich sehr ausführlich mit Vitamin D befasst habe und immer wieder befasse, möchte ich mein Wissen und meine Erfahrungen hier mit euch teilen!

Meine Buchempfehlung für alle, die mehr wissen wollen:

„Gesund in sieben Tagen“ von Dr. med. Raimund von Helden ist ein Buch, welches sich sehr ausführlich mit dem Thema Vitamin D befasst. Der Arzt schreibt über seine Erfahrungen mit Vitamin D bei seinen Patienten und beruft sich auf wissenschaftliche Studien.

Wissenswertes über Vitamin D:

Vitamin D wird im Körper umgewandelt und ähnelt nach der Umwandlung von seiner Zusammensetzung eher einem Hormon. Deshalb nennt man es auch gerne Sonnenvitamin oder Sonnenhormon.

Vitamin D wird über die Haut produziert. Die UVB-Strahlen der Sonne treffen auf die Haut und regen dort die biochemischen Vorgänge im Körper an, um Vitamin D zu bilden. Doch dazu bedarf es einiger Voraussetzungen, denn sonst klappt es nicht mit der Vitamin-D-Produktion auf natürliche Art:

Die UVB-Strahlung der Sonne muss in einem Winkel über 45 Grad auf die Erde treffen, um kräftig genug zu sein, damit die Vitamin-D-Produktion angekurbelt wird. Das ist im Winter, in Deutschland, nicht der Fall. Deutschland liegt vom Breitengrad so, dass von Oktober bis April die UVB-Strahlung viel zu gering ist, um die Vitamin-D-Produktion anzukurbeln.

Ab April ist die UVB-Strahlung stark genug, um die Vitamin-D-Produktion anzukurbeln. Wer nun etwas Gutes für seinen Vitamin-D-Haushalt tun möchte, muss sich in die Sonne legen: In die Mittagssonne. In Badekleidung. 15 Minuten die Körpervorderseite und 15 Minuten die Körperrückseite. Jeden Tag – bis Oktober. WENN die Sonne scheint und keine Wolke am Himmel ist.

Doch Hand aufs Herz: Wer macht das schon? Eher ziehen die Menschen sich lange Kleidung an, Gehen von der Wohnung ist Auto, fahren ins Büro, kommen abends nach Hause, legen sich aufs Sofa und gehen dann schlafen. Manch einer dreht noch eine Runde mit dem Hund oder geht joggen. In Langarmkleidung. Oder mit Sonnenkreme eingekleistert.

Die Sonne hat kaum eine Chance, die Haut zu erreichen und die Vitamin-D-Produktion anzukurbeln.

Die Folge: Ein dauerhafter, chronischer Vitamin-D-Mangel! Man kann davon ausgehen, dass sehr viele Menschen in Deutschland unter chronischem Vitamin-D-Mangel leiden.

Doch was hat das jetzt mit Allergien zu tun? Die These, die dahinter steht, lautet folgendermaßen:

Eventuell im Sommer getanktes Vitamin D im Körper wird über den Winter abgebaut. Ein guter Vitamin-D-Spiegel stärkt das Immunsystem. Gegen Ende des Winters ist der Vitamin-D-Spiegel im Keller. Das Immunsystem ist geschwächt.

Folge 1: Grippewellen haben Hochsaison, oder hast du dich noch nie gefragt, warum ausgerechnet im Frühling jedes Jahr auf’s Neue die Grippewelle durchs Land zieht?

Folge 2: Pollen jeglicher Art fliegen durchs Land. Der Frühling kommt, Blumen, Büsche und Bäume sprießen und fangen an zu blühen. Das Immunsystem ist dadurch überfordert. Es kennt diese natürlichen Partikel nicht mehr, da er auch in der Kindheit nie damit gelernt hat, umzugehen. Es kommt zur Überreaktion: Zur Allergie. Im schlimmsten Falle mit Asthma zur Folge.

Auch bei mir wurde vor einigen Jahren vom Arzt Belastungsasthma diagnostiziert. Empfohlene Behandlung: Cortison-Spray. Ehrlich gesagt, ich habe es nur selten genutzt und habe mir andere Wege gesucht, mit meinem Asthma fertig zu werden. Ausdauersport war eine Qual. Heute laufe ich problemlos 12 Kilometer und trainiere für den Kassel Marathon im September, wo ich meinen ersten Halbmarathon laufen werde. Ein kleiner Triathlon steht für 2018 auch auf der To-Do-Liste.

Der Weg zur Gesundheit:

Die Lösung zu meinem Problem war eine hochdosierte Vitamin-D-Kur. Als es vor 3 Jahren wieder mit der Allergie losging und ich kurz davor stand, mir die chemische Keule in der Apotheke zu holen, hörte ich zum ersten Mal vom Vitamin D. Ich befasste mich damit und habe mich entschlossen, statt der chemischen Keule Cetericin eine Vitamin-D-Kur zu machen. Ich nahm über 8 Tage täglich eine Tablette Vitamin-D zu mir: Mit 50.000 iE (Internationale Einheiten, die Einheiten, in denen Vitamin D dosiert wird). Nach 3 Tagen wurde mein Heuschnupfen weniger. Nach 8 Tagen war er weg. Und kam nie wieder und auch mein Belastungsasthma ging weg.

Der menschliche Körper benötigt täglich ca. 5.000 iE, um ein gutes Level Vitamin D im Blut zu halten. Bei stillenden und schwangeren Frauen eher 6.500 iE. Die Empfehlung seitens der Lobby liegt bei 1.000 iE täglich. So stellt sich hier die Frage, ob der Mensch künstlich krank gehalten werden soll? Eine andere logische Erklärung gibt es meiner Meinung nach für diese niedrige Empfehlung nicht. Es gibt noch die Theorie, dass es an einem Rechenfehler lag, eigentlich sollten es 8.000 iE sein, doch es wurde einst ein Komma falsch gesetzt, und so waren es 800, die auf 1.000 iE aufgerundet wurden.

Überdosierung!

Einen Punkt möchte ich in meinem Artikel noch ansprechen: Kann man Vitamin D überdosieren? Sicher kann man es, aber es ist schwer, das zu schaffen. Man müsste innerhalb kürzester Zeit mehrere Millionen internationale Einheiten Vitamin D einnehmen, um eine Überdosis zu erlangen. So viele Tabletten kann man nicht auf einmal zu sich nehmen.

Nehmen wir an, ein Bademeister ist von April bis September über die komplette Badesaison im Freibad. 8 Stunden täglich, in Badekleidung oder T-Shirt und kurzer Short. Kann er von einer Überdosis Vitamin-D durch UVB-Strahlung Beschwerden bekommen? Ich habe noch nie von einem solchen Fall gehört. Symptome wie Sonnenbrand und Sonnenstich sind auf andere Gründe zu beziehen.

Eine Sonnenallergie übrigens ist auch ein Zeichen von einem chronischen Vitamin-D-Mangel: Die Haut kennt Vitamin D nicht und weiß nicht damit umzugehen, wenn die UVB-Strahlung auf sie trifft. Es kommt zur allergischen Überreaktion. Menschen, die eine Vitamin-D-Kur mit Supplementen oder speziellen Solarien durchgeführt haben, sind ihre Sonnenallerige los geworden.

Wie hoch ist mein Vitamin-D-Wert im Blut?

Wer wissen möchte, was er für einen Vitamin-D-Wert hat, kann ihn entweder bei seinem Hausarzt messen lassen (Kostet je nach Arzt zwischen 20 und 70 € als Eigenleistung) und leider wissen nicht alle Ärzte, welchen Vitamin-D-Wert sie testen lassen müssen: Aktives oder passives Vitamin D?

Aktives Vitamin D ist passives Vitamin D, welches durch Bewegung umgewandelt wurde. Dieser Wert schwankt sehr stark, so ist er zum Beispiel nach dem Sport viel höher als nach dem Schlafen. Daher ist der passive Vitamin-D-Wert der konstantere Wert von beiden und der Wert, dessen Aussage zuverlässiger ist.

Auch kann man seinen Vitamin-D-Wert selbst bestimmen anhand solcher Tests oder bei mir in einer Vitamin-D-Beratung.


Teste deine Vitamin-D-Wert einfach von zuhause aus: Bei diesem Test ist alles dabei, was man benötigt. Das Blut wird ins Labor gesendet und wenige Tage danach erhält man seinen Wert via Mail mit weiteren Infos zur Auswertung.

Rechtliche Anmerkung: Mit meinem Artikel möchte ich auf den Vitamin-D-Mangel in unserer Gesellschaft aufmerksam machen und über meine Erfahrungen mit hochdosiertem Vitamin-D berichten. Es handelt sich hierbei nicht um eine Empfehlung, Vitamin-D zu supplementieren. Bitte sprecht vorher mit eurem Arzt oder Heilpraktiker.

Hast du bereits Erfahrungen mit Vitamin D gemacht? Supplementierst du Vitamin D? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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